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Darmstadt: Umbau der Gegengeraden verzögert sich

Der SV Darmstadt 98 beginnt in der kommenden Woche mit dem Bau eines dreigeschossigen Funktionsgebäudes und treibt so die geplanten Infrastrukturmaßnahmen weiter voran. Auf die neue Gegengerade müssen die Fans nun aber doch länger warten, als zunächst gedacht.

Verein verlängert Vergabeverfahren für den Umbau

Moderne Räumlichkeiten für Spieler, Trainer, die Scouting- sowie die medizinische Abteilung sollen in dem neuen dreigeschossigen Funktionsgebäude Platz finden, für das in der kommenden Woche die Rohbauarbeiten beginnen sollen. Bis zum Sommer 2019 soll das Gebäude dann direkt neben der Böllenfalltorhalle fertiggestellt sein, womit sich der Verein die eigenen Planungen einhalten würde. Anders sieht das bei der neuen Gegengerade aus, für die sich der Baubeginn noch verzögern wird. Da für den Umbau der Gegengeraden öffentliche Mittel verwendet werden, musste der Verein den Bauauftrag europaweit ausschreiben und hat sich nun dazu entschlossen, das Vergabeverfahren zu verlängern.

Abriss der alten Tribüne im Herbst

"Der SV 98 steht seit Jahren für wirtschaftliche Solidität und Vernunft. Dies muss auch immer das oberste Credo für den Stadionumbau sein", so Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch auf der Webseite des Vereins. "Aus diesem Grund haben wir uns bewusst dazu entschieden, uns die nötige Zeit zu nehmen, um ein wirtschaftlich gutes und finanziell tragbares Ergebnis zu erzielen." Hilfreich ist dabei, dass mittlerweile alle Verträge zur Finanzierung des neuen Funktionshauses und des Stadionumbaus ligaunabhängig ausgehandelt und unterschrieben wurden. Nach dem neuen Zeitplan dürfte der Abriss der aktuellen Gegengerade somit allerdins erst im Herbst über die Bühne gehen.