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Darmstadt weiter ohne Punkte im neuen Jahr: "Müssen viel wacher sein"

© imago images / Jan Huebner

Auch das dritte Spiel im neuen Jahr brachte für den SV Darmstadt 98 nicht die ersehnten ersten Punkte. Beim 1. FC Heidenheim unterlagen die Hessen mit 0:3. Die Anfälligkeit bei Standards entpuppte sich als große Schwäche. Dabei wollte das Team selber auf diese Art und Weise zum Erfolg kommen.

Zwei Gegentore nach Standards

Die Tore fielen so, wie sich Markus Anfang das im Vorlauf der Partie vorgestellt hatte: über Standardsituationen. Das Problem für den Trainer des SV Darmstadt 98 war jedoch, dass diese gegen sein eigenes Team entstanden. Dabei hatte der 46-Jährige bewusst viele kopfballstarke Spieler aufgestellt, wollte den 1. FC Heidenheim am Sonntag so knacken. Am Ende gab es allerdings eine 0:3-Niederlage. "Und dann werden wir damit geschlagen, was wir uns eigentlich selbst vorgenommen hatten. Wir kassieren nach zwei Standards zwei Gegentore. Diese Standardsituationen haben das Spiel entschieden", wird Anfang auf der Homepage der "Lilien" zitiert.

Dabei sah der Coach insgesamt ein Spiel "auf Augenhöhe. Doch die Gastgeber erzielten durch Christian Kühlwetter (49.), Patrick Mainka (59.), beides Standardtore, und Denis Thomalla (83.) drei Tore mehr. Das Ergebnis "spiegelt die Partie nicht wider", meinte Anfang. Natürlich könnte immer mal ein Ball im Tor landen, erklärte Fabian Holland. Der 30-Jährige fügte aber genervt an, dass dies "nicht auf diese Art und Weise" geschehen dürfte. "Da müssen wir viel wacher sein."

Dritte Niederlage in Serie

Doch nicht nur die schlafmützige Verteidigung der ruhenden Bälle, auch die eigene Harmlosigkeit im Offensivspiel beschäftigte die Hessen. Aus dem Spiel heraus hätten beide Mannschaften "wenig Chancen", sagte Anfang. Holland sah bei seinem Team "vor der Pause gute Ansätze, auch ein paar Chancen, da können wir auch 1:0 in Führung gehen". Klappte aber nicht, was die Heidenheimer ausnutzten. "Speziell mit zwei großen Spitzen können wir die Bälle viel früher und klarer reinbringen. Es ist uns nicht gelungen, noch einmal Druck zu erzeugen", so Holland.

Für den SVD war es nach den beiden 1:2-Pleiten gegen Bochum und Hannover die dritte Niederlage im Jahr 2021. Der Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz beträgt noch vier Punkte. Die Ergebnisse "sprechen aktuell nicht für uns, auch wenn wir gelobt werden, dass wir ordentlich Fußball spielen", weiß Anfang, dass letztlich nur gute Resultate zählen: "Wir sind gewarnt und müssen nun eine gute Trainingswoche hinlegen."