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Debüt misslungen: FCI-Coach Schubert trotzdem "nicht unzufrieden"

© IMAGO / Eibner

Debüt beim FC Schalke 04 – für André Schubert und den FC Ingolstadt war diese Herausforderung groß. Am Ende musste der neue Coach der Schanzer eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Zum siebten Mal in dieser Saison ging der Aufsteiger bereits als Verlierer vom Platz. Doch diese Pleite machte Schubert Mut.

"Werden wir uns erarbeiten"

Nach der Partie feierten die Königsblauen ihren Rekordtorjäger und der FCI hätte sich besagten Feierlichkeiten gerne angeschlossen. "Aber beides geht schlecht", verwies Neu-Trainer André Schubert hinsichtlich der 0:3-Niederlage bei S04 darauf, dass er Simon Terodde lieber aufgehalten hätte. "Natürlich sind wir jetzt mit einem 0:3 nicht zufrieden, das ist ja klar", so Schubert nach seinem ersten Auftritt an der Seitenlinie. Eine direkte Trendwende konnte das Debüt nicht erzwingen.

Doch das Spiel in Gelsenkirchen machte dem Fußballlehrer, der die Nachfolge von Roberto Pätzold angetreten war, Mut. "Für uns ist jetzt wichtig, dass wir nach und nach ein bisschen mehr an Stabilität bekommen. Ich denke, dass wir das über weite Strecken des Spiels auch gezeigt haben", beobachtete Schubert, dass die Schalker in der ersten Halbzeit nur eine einzige Unachtsamkeit der Schanzer ausnutzen konnten. Der FCI hatte einiges in der eigenen Hand: "Wir hatten ein paar gute Umschaltmomente, aber natürlich fehlt manchmal noch ein Tick an Mut und Selbstvertrauen nach vorne, aber das werden wir uns erarbeiten."

Kapitän Kutschke zurück

Dennoch war es die vierte Niederlage in Folge für den FCI. Mit vier Punkten aus neun Spielen sind die Schanzer auf dem letzten Tabellenplatz angekommen. "Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir uns befreien werden", verdeutlichte Schubert, der "nicht unzufrieden" aus der Partie herausging – abgesehen vom Ergebnis. "Es wird ein langer Weg, wir werden wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen. Ich habe jetzt ein ganz gutes Gefühl, dass wir das auch schaffen können", so der 50-Jährige.

Seinen Teil zum Klassenerhalt will auch FCI-Kapitän Stefan Kutschke beitragen, der nach einer Knieverletzung am Sonntag wieder in der Startelf begann. "Wenn ich ehrlich bin, kann ich dem Team heute eigentlich nicht viel vorwerfen. Wir haben lange Zeit fast nichts zugelassen. Über weite Strecken war das die Richtung, in die wir wollen", betonte der Torjäger zuversichtlich. "Nach dem Auftritt heute sind wir trotz allem guter Dinge. Wir müssen aber auch knallhart analysieren und als eingeschworenes Team in der Pause an uns und unserem Spiel arbeiten. Das sind keine Floskeln, das ist Fakt." Nun geht der FCI in die Länderspielpause, um weiter an genau diesem Plan zu arbeiten.