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10.200 Euro: DFB bittet Düsseldorf und Hannover zur Kasse

IMAGO / Dennis Hetzschold

Geldstrafen für Fortuna Düsseldorf und Hannover 96 wegen des Fehlverhaltens der eigenen Anhänger. Während die Niedersachsen nur 150 Euro zahlen müssen, ist die Strafe für die Rheinländer wesentlich höher. Sie müssen 10.050 Euro zahlen.

Bierbecher und Pyros kosten Düsseldorf

Während des Zweitligaspiels beim SC Paderborn am 12. März wurden in der 43. und 50. Spielminute aus dem Düsseldorfer Zuschauerbereich "insgesamt mindestens sechs Becher auf das Spielfeld in den Innenraum geworfen. Des Weiteren wurden während des Einlaufens der Mannschaften vor dem Zweitligaspiel bei Hannover 96 am 16. April 2022 im Düsseldorfer Fanblock fünf pyrotechnische Gegenstände abgebrannt", teilte der DFB am Mittwoch in seiner Urteilsverkündung mit.

Zudem hatten Fortuna-Fans beim Spiel gegen Dynamo Dresden am 22. April in der 56. und der 62. Spielminute insgesamt drei pyrotechnische Gegenstände abgebrannt. Das galt auch in der 21., 33. und 56. Spielminute des Spiels beim 1. FC Heidenheim am 29. April 2022. Da waren es insgesamt mindestens fünf pyrotechnische Gegenstände. Der Spielbetrieb wurde dadurch jeweils nicht beeinträchtigt. Andernfalls wäre die Strafe mindestens um 20 Prozent erhöht worden.

Reduzierung bei Hannover

Hannover 96 muss zahlen, da in der Begegnung  beim SC Paderborn am 24. April 2022 in der 88. Minute "ein Hannoveraner Zuschauer einen pyrotechnischen Gegenstand" angesteckt hatte. "Laut Strafzumessungsleitfaden hätte der DFB-Kontrollausschuss dafür im Normalfall eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro beim DFB-Sportgericht beantragt. Da der Verein den Täter allerdings ermitteln konnte, führt dies nach dem Strafzumessungsleitfaden zu einer Reduzierung der Strafe um 75 Prozent."

Wie der Verband schrieb, haben beide Vereine den Urteilen zugestimmt. Diese sind damit rechtskräftig.