Die 2.Liga 2015/16 – Einmal mehr die „stärkste Liga aller Zeiten‟

Die „stärkste Zweite Liga aller Zeiten‟ wurde ja schon oftmals ausgerufen, doch auch zur neuen Saison wird sie dieses Prädikat einmal mehr verdient haben. Immerhin dreizehn ehemalige Bundesligisten die zusammen auf 268 Spielzeiten im Oberhaus kommen, tummeln sich im Teilnehmerfeld der zweithöchsten Spielklasse. Mit Arminia Bielefeld, dem MSV Duisburg und dem SC Freiburg sind zudem drei traditionsreiche Teams in die Liga zurückgekehrt. Nur noch gering vertreten sind jedoch die Teams aus dem Osten der Republik.

Klassiker im Wochenrhythmus – Nordrhein-Westfalen dominiert

Bei der besonderen Dichte an ehemaligen Bundesligisten, Europapokalteilnehmer und gar sieben ehemaligen Deutschen Meistern stehen wohl an jedem Spieltag Partien mit großer Geschichte an, zum Teil echte Klassiker des deutschen Fußballs. Auch an Derbys wird es den Fans nicht mangeln. Ein Blick auf die Landkarte der Liga offenbart, dass sich 14 von 18 Teams im Westen und Süden des Landes versammelt haben. Besonders stark vertreten ist Nordrhein-Westfalen wo mit Bielefeld, Duisburg und Paderborn gleich drei Neulinge beheimatet sind. Zusammen mit Bochum und Düsseldorf kommen also fünf Vereine aus dem westlichen Bundesland. Besonders die Derbys im Ruhrgebiet und zwischen den beiden ostwestfälischen Teams versprechen dabei einige Spannung.

Fränkisches und badisches Derby – Der Norden ist einsam

Besonders heiß wird es einmal in Franken zugehen, wo der 1.FC Nürnberg und Greuther Fürth sich auf zwei weitere Derbys freuen dürfen. Auch die Spiele gegen 1860 München werden erneut für viele Zuschauer ein Highlight sein. Ähnlich dürfte die Vorfreude in Baden sein, wo der Karlsruher SC sich auf zwei Duelle mit den südbadischen Rivalen SC Freiburg freuen darf. Überhaupt ist Baden-Württemberg stellt mit dem KSC, SCF, Sandhausen und Heidenheim vier Vereine und den damit zweitgrößten Block. Dazu kommen im Südwesten mit Kaiserslautern und Frankfurt zwei weitere Stationen hinzu. Weniger geballt ist die Situation im Norden der Republik. Für den FC St. Pauli und Eintracht Braunschweig wird es sehr einsam und fast jede Auswärtsfahrt wird besonders für die Kiezkicker eine etwas längere Reise werden. Auch im Osten finden sich mit Union Berlin und RB Leipzig lediglich zwei Vereine.

Großer Favoritenkreis – Spannung garantiert

Da der von vielen erwartete Abstieg eines der „großen‟ Teams wie Hamburg oder Stuttgart ausblieb und mit Freiburg und Paderborn zwei verhältnismäßig kleinere Mannschaft ins Unterhaus abgestiegen sind, lassen sich die großen Favoriten der nächsten Spielzeit weniger leicht bestimmen. Am ehesten dürfte da wohl RB Leipzig genannt werden, die einmal mehr vor einem hohen Transferaufwand stehen. Auch die beiden Absteiger werden mit dem Ziel des Wiederaufstiegs in die Saison gehen. Dort muss wohl aber zunächst mit einer Reihe von Abgängen umgegangen werden. Und dann gibt es weiterhin eine Reihe ambitionierter Teams, die sicher auf die oberen Plätze schielen werden. Dazu zählen: Karlsruhe, Kaiserslautern, Braunschweig, Nürnberg, Fürth und Düsseldorf. Favoriten hin oder her. Dass man mit jedem Verein in der Zweiten Liga rechnen muss, haben Ingolstadt und Darmstadt gerade erst hervorragend unter Beweis gestellt.

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