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Dresden: Kommt ein Koné-Ersatz im Winter?

Bei der 0:2 Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Holstein Kiel wurde es einmal mehr ersichtlich: Dynamo lässt zu viele Chancen liegen. Die Abhängigkeit von Topstürmer Moussa Koné ist eklatant und lässt die Verantwortlichen über Wintertransfers nachdenken.

An 60 Prozent aller Treffer beteiligt

Lediglich zwei Spieler standen für Dynamo Dresden in dieser Saison in jedem Spiel auf dem Rasen. Zum einen Torwart Markus Schubert und zum anderen Torjäger Moussa Koné. Der 21-Jährige war in 16 Spielen an zwölf Treffern direkt beteiligt (7 Tore, 5 Vorlagen) und hatte seine Füße somit bei 60 Prozent aller erzielten Tore im Spiel. Dies unterstreicht die Wichtigkeit des Senegalesen. Doch ohne eine sportlich halbwegs gleichwertige Alternative entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis. Da Ersatzmann Lucas Röser zu wenig Gefahr ausstrahlt und in acht Spielen erst eine Treffer erzielen konnte, sind die Sachsen auf der Suche nach einer weiteren Alternative.

Neuer Mann müsste direkt helfen

"Ein klassischer Stoßstürmer wäre eine gute Alternative, jedoch nur, wenn er direkt hilft", macht Trainer Maik Walpurgis im "Kicker" deutlich und will demnach nicht in Aktionismus verfallen. Dass Dynamo Wintertransfers beherrscht, bewiesen sie in der vergangenen Saison mit Koné selbst. Der Stürmer wechselte für 2,16 Millionen Euro vom FC Zürich nach Sachsen und schlug sofort ein. Sportgeschäftsführer Ralf Minge bremst jedoch die Erwartungen und verweist auf die finanzielle Situation: "Sportlich waren wir überzeugt, finanziell haben wir uns für Dynamo-Verhältnisse aber weit aus dem Fenster gelegt." Die Fans dürfen gespannt sein, ob sich eine günstigere Alternative im Winter finden lässt.