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Düsseldorf: Hängepartie um Rösler geht weiter

imago images / foto2press

Obwohl sich Fortuna Düsseldorf bereits auf der Zielgeraden der Saison befindet, ist die Trainerfrage beim derzeit Tabellensechsten weiterhin ungeklärt. Wird der am Saisonende auslaufende Vertrag von Uwe Rösler noch verlängert oder muss der 52-Jährige nach dann knapp 15 Monaten seinen Hut nehmen und auf der Trainerbank für einen Nachfolger Platz machen? Die Verantwortlichen wollen den Endspurt der Saison zunächst noch abwarten. 

"Werden uns in der Trainerfrage nicht treiben lassen" 

Nur noch sechs Wochen sind es bis zum geplanten Saisonende in der 2. Bundesliga und bei Fortuna Düsseldorf herrscht weiterhin Unklarheit in der Trainerfrage. Denn: Der Kontrakt von Uwe Rösler läuft in diesem Sommer aus und bisher gab es weder Signale für eine Vertragsverlängerung, noch für einen Umbruch auf der Trainerbank. "Wir werden uns in der Trainerfrage nicht treiben lassen", sagt Vorstandsmitglied Klaus Allofs lediglich und gibt an, noch weiter warten zu wollen. "Wir gehen jetzt in die entscheidende Phase der Saison. Diese Eindrücke wollen wir noch mitnehmen. So ist es mit Uwe Rösler einvernehmlich besprochen."

Der 52-Jährige ist mittlerweile seit 14 Monaten Coach der Fortuna, verpasste mit ihr knapp den Klassenerhalt in der Bundesliga und liegt mit seinem Team derzeit auf Platz sechs und damit sieben Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz. Ein wirklicher Trend ließ sich dabei zuletzt nicht ausmachen, in aller Regelmäßigkeit wechselten sich Siege und Niederlagen ab. Auch vom spielerischen her waren die Partien häufig durchmischt. Allzu leicht dürfte eine Entscheidung für oder gegen Rösler also nicht fallen, sie sollte nur auch nicht zu spät getroffen werden.

Der Blick geht auf die Leistungen im Saisonendspurt 

"Klar, irgendwann möchte jeder mal eine Entscheidung treffen", meinte Rösler zuletzt und hat sich mit Allofs nach dem Spiel in Darmstadt auch schon darüber unterhalten. "Klaus möchte im Prinzip weiter die Sache beurteilen, wenn die nächsten Resultate feststehen und wenn Spieler zurückkommen. Wie das die Spielweise beeinflusst", so der Trainer. Gemeint sind damit Shinta Appelkamp und Emmanuel Iyoha, aber auch Kenan Karaman, der derzeit mit Corona ausfällt und anschließend erst einmal versuchen wird, an seinen alten Fitnessstand anzuknüpfen. Mit ihnen sollte die Qualität für den Endspurt aber noch einmal angehoben werden, woran sich auch Rösler schließlich messen lassen muss.

Derweil wird im Hintergrund natürlich schon ordentlich spekuliert, zuletzt brachte die "Rheinische Post" bereits Steffen Baumgart, Uwe Neuhaus oder André Breitenreiter ins Gespräch. Rösler sollte sich von solchen Hintergrundgeräuschen aber nicht stören lassen, sondern sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Mit den Partien in Osnabrück, zu Hause gegen St. Pauli und beim SC Paderborn steht eine schwere Englische Woche ins Haus, in der Rösler mit guten Ergebnissen auch wieder Werbung in eigener Sache machen kann.