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Düsseldorf: Heimschwäche schürt Ungeduld

IMAGO

Ungeduld und Selbstkritik prägten bei Fortuna Düsseldorf nach dem 1:1 gegen den bisherigen Tabellenführer Jahn Regensburg die Stimmung. Auch nach drei Anläufen sind die Rheinländer im eigenen Stadion weiterhin sieglos und verlieren die angestrebte Aufstiegszone zunehmend aus dem Blick.

Torschütze Bozenik: „Sieg wäre wichtiger gewesen“

„Ich ärgere mich“, gestand Abwehrspieler Andre Hofmann nach dem Abpfiff in einem Gespräch für die Vereins-Homepage: „Wir hatten uns vorgenommen, endlich zuhause zu gewinnen, aber wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir im letzten Drittel nicht gefährlich genug waren.“ Auch sein Defensivkollege bemängelte die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff: „Wir hätten offensiv manche Situationen besser ausspielen müssen. Wir müssen in Zukunft noch gefährlicher in den gegnerischen Strafraum kommen.“

Von den angesprochenen Stürmern konnte sich denn auch Robert Bozenik denn auch nicht wirklich über seinen ersten Treffer im Fortuna-Trikot zum Ausgleich (33.) freuen: „Für mich war schön zu treffen“, meinte der Neuzugang zwar, fügte allerdings auch an: „Der Sieg wäre wichtiger gewesen.“

Tatsächlich hilft Düsseldorf das Remis bei seiner Jagd nach einer Platzierung in höheren Tabellenregionen nicht weiter – im Gegenteil: Durch die Punkteteilung ist der Rückstand der Mannschaft von Trainer Christian Preußer auf den Aufstiegsrelegationsplatz um einen weiteren Zähler auf schon fünf Punkte angewachsen, während das Polster auf die Abstiegszone nur vier Zähler beträgt.

Preußer vermisst entscheidende Pässe

Für Preußer eine unbefriedigende Situation. „Ich bin nicht zufrieden mit dem Punkt, wir hätten mehr holen können“, grollte der Coach trotz des immerhin zweiten Spiels seiner Elf ohne Niederlage in Serie. Auch der 37-Jährige monierte nach Spielschluss vor allem Schwächen in der Offensive: „Uns hat zu oft der vorletzte oder letzte Pass gefehlt.“

Bozenik wiederum ließ sich vor Reise zum nächsten Spiel am Samstag bei Aufsteiger FC Ingolstadt aber nicht jede Zuversicht nehmen. „Wir können auf der Leistung aufbauen, müssen aber unsere Chancen noch besser nutzen“, sagte der Slowake.