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Düsseldorf: Sobottka fehlt, Kownacki arbeitet

© imago images

Bei Fortuna Düsseldorf schrillten am Montagmittag die Alarmglocken: Mittelfeldmann Marcel Sobottka knickte im Training um, die anschließende MRT-Untersuchung bestätigte den Verdacht auf eine Sprunggelenksverletzung. Ein anderer Fortune hingegen ist nach langer Zeit wieder wirklich fit. 

Sobottka nach Trainingsverletzung ins MRT

Wenn Fortuna Düsseldorf momentan eines nicht gebrauchen kann, dann ist es eine weitere Dezimierung des auf Kante genähten Kaders. Und so herrscht in Sachen Verletzungen erhöhte Alarmbereitschaft. In der Vormittagseinheit am Montag musste das Ärzteteam dennoch ausrücken. Marcel Sobottka war zuvor im Zweikampf mit Shinta Appelkamp umgeknickt und mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Platz liegen geblieben.

Physiotherapeuten behandelten den lädierten Knöchel mit Eisbeuteln, an weitere Trainingsübungen war für Sobottka jedoch nicht zu denken. Laut "Bild"-Bericht wurde der 26-Jährige mit dem Golf-Caddy vom Platz gefahren, anschließend ging es zum MRT in die Praxis. Auf eine genaue Ausfallzeit ließ das Ergebnis noch nicht schließen. "Marcel hat sich einer MRT-Untersuchung unterzogen. Sein Sprunggelenk ist verletzt, er wird ein paar Tage ausfallen", so Düsseldorf-Trainer Uwe Rösler.

Kownacki arbeitet für den Durchbruch

Anders die Situation bei Dawid Kownacki. Der Angreifer ist nach langer Verletzungspause wieder richtig fit und möchte nun endlich zeigen, dass er die 7,5 Millionen Euro wert ist, für die ihn die Fortuna vor einem Jahr von Sampdoria Genua loseiste. Während seine Mannschaftskollegen bis zum Montag sechs freie Tage genossen, schob der Pole Sonderschichten.

Trainer Rösler gegenüber "Bild": "Er ist ein Unterschiedsspieler, ebenso wie unser Ex-Torhüter Zack Steffen. Aber beide haben sich verletzt und fast nicht gespielt, seitdem ich da bin. Dawid hat nach der Verletzung jetzt noch Nachholbedarf." Dass er an sich arbeiten muss, machte Düsseldorfs Übungsleiter dem 23-jährigen Nationalspieler offenbar auch klar: "Er hat jetzt jeden Tag trainiert. Er weiß, dass er fit werden muss, um wieder die Leistung zu zeigen, die den Verein überzeugt hat, diese Rekordsumme zu zahlen."