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Dynamo Dresden: Böllerwerfer offenbar ermittelt

© imago images / Picture Point LE

Der Dresdner Polizei und Dynamo Dresden ist im Kampf gegen Krawallmacher ein Erfolg gelungen. Die Sicherheitsbehörden haben einen 18-Jährigen ermittelt, der offenbar für den Böllerwurf im Spiel zu Monatsbeginn gegen Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden verantwortlich ist.

Täter in Zusammenarbeit mit Dynamo ermittelt

Den vorläufigen Abschluss der Fahndung nach dem Täter gab die Polizei am Donnerstag bekannt. Ausdrücklich wurde die Zusammenarbeit mit dem Verein bei der Ermittlung des Verursachers betont, ohne den Beitrag des Klubs näher zu erläutern. Wie die Polizei erklärte, sei die verdächtige Person ein 18-Jähriger. Der junge Mann müsse sich in Kürze wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird die SGD gegen den 18-Jährigen ein bundesweites Stadionverbotsverfahren einleiten, teilte die SGD mit. Zusätzlich will der Verein eine Umlage der Strafe des DFB-Sportgerichts für den Böllerwurf anstreben.

Aus dem Dresdner Fanblock war während des Duells mit Wiesbaden ein Knallkörper geworfen worden. Der Böller explodierte unmittelbar neben Gäste-Torhüter Lukas Watkowiak, der dadurch leicht verletzt wurde und behandelt werden musste.

Weiterer Fan ermittelt

Der nunmehr ermittelte Fan ist die zweite heiße Spur der Ermittler in dem Fall. Zunächst hatten Dynamo-Fans unmittelbar nach der Tat dem Sicherheitsdienst im Stadion einen 23-Jährigen als mutmaßlichen Täter übergeben. Der Mann hatte zwar nicht den Böller, der neben Watkowiak explodierte, gezündet, dafür aber anderen einen Böller im Block zur Explosion gebracht. "Gegen ihn hat die SGD bereits ein bundesweites Stadionverbotsverfahren eingeleitet und wird ebenfalls eine Schadenersatzklage einreichen."