Dynamo überzeugt im Derby: "Absoluter Gänsehautmoment"

Der 3:1-Auswärtserfolg in Düsseldorf scheint der SG Dynamo Dresden gut bekommen zu sein. Ausgerechnet im Sachsen-Derby gegen Aue landete die Neuhaus-Elf einen auch in der Höhe verdienten 4:0-Sieg, verlässt den Relegationsplatz und klettert langsam in der Tabelle wieder nach oben. 

Dynamo lässt nicht locker

Getragen von einer beeindruckenden Kulisse bestimmte Dynamo von Beginn an das Spiel und kam zu ersten Torchancen. In der 21. Minute platzte der Knoten. Eine Duljevic-Flanke verwertete Lucas Röser aus zehn Metern per Kopf. Der Torschütze war begeistert von der Atmosphäre im Stadion und sprach gegenüber dem "Kicker" von einem "absoluten Gänsehautmoment". "Die Stimmung war von Anfang an der absolute Wahnsinn", schwärmte der Angreifer.

Und dieser Wahnsinn ging weiter. Dynamo machte weiter Druck und ließ immer hektischer werdende Gäste nicht ins Spiel kommen. Kurz vor der Pause wurde der couragierte Dresdner Auftritt ausgerechnet durch einen Ex-Auer belohnt. Rico Benatelli netzte mit einem platzierten Linksschuss zum 2:0 ein. "Man hat an der Ausstrahlung, der Körpersprache und der Motivation gespürt, dass uns in der Sieg in Düsseldorf gut getan hat. Dann noch das Derby und der Abschied von 'Lehmi' (Anmerk. d. Red. Capo Stefan Lehmann), da war die Mannschaft sehr konzentriert“, freute sich Trainer Uwe Neuhaus auf der Pressekonferenz.

Schnell den Deckel drauf gemacht

Nach dem Wechsel nahm Dynamo den Gästen schnell den Wind aus den Segeln. Nach nur zwei Minuten köpfte Verteidiger Florian Ballas zum 3:0 ein. Aue war endgültig geschlagen. Eine Viertelstunde vor Schluss sorgte Mittelfeldmann Erich Berko noch für den vierten Dynamo-Treffer. "Das war ein sehr schönes Spiel, das wir deutlich verdient gewonnen haben“, sagte Kapitän Marco Hartmann gegenüber dem "MDR" und sprach von "einem kleinen Befreiungsschlag für die Heimspiele".

In der Tat: Bis dato hatte Dynamo erst ein Heimspiel in dieser Saison gewonnen. "Die vergangenen beiden Spiele waren sehr gut. Sie sind die Marschroute für die weiteren Spiele", betonte Hartmann. Nächster Gegner ist Union Berlin. Trainer Uwe Neuhaus warnt vor zu großer Euphorie. "Wir haben zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Wem es jetzt zu gut geht, den werde ich schon wieder erden."

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