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Einspruch gegen Dresden-Pleite: SVWW zur Verhandlung geladen

© imago images / Picture Point LE

Die 0:1-Niederlage gegen die SG Dynamo Dresden stieß dem SV Wehen Wiesbaden mächtig auf – der Klub aus der hessischen Landeshauptstadt legte beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes gar Einspruch gegen die Spielwertung ein. Die mündliche Verhandlung erfolgt am 5. Dezember.

Nachteil aus Vorteil

Ein Vorteil für Dynamo Dresden wurde zum massiven Nachteil des SV Wehen Wiesbaden abgepfiffen – das ist die kurze Variante der Geschichte, wegen der sich der hessische Klub nun vor dem DFB-Sportgericht in einer mündlichen Verhandlung äußern will. Bei der 0:1-Niederlage im Kellerduell mit der SGD überschritt der Ball die Seitenaus-Linie bei einem gegnerischen Angriff. Schiedsrichter Martin Petersen ließ aber weiterlaufen, im direkten Gegenzug fiel der Führungstreffer für die Wiesbadener – bis sich der Videoassistent einschaltete.

Einspruch mit "Regelwidrigkeit" begründet

Daraufhin blieb Petersen regeltechnisch gar nichts anderes übrig, als das Tor der Wiesbadener abzuerkennen und den fällig Abstoß für die Hessen ausführen zu lassen: Wiesbaden wurde zu seinem Vorteil also benachteiligt. Nun wird sich Sportgerichts-Vorsitzender Hans E. Lorenz mit dem Fall beschäftigen, denn gegen die Wertung der Partie legte Wiesbaden Einspruch ein. "Wehen Wiesbaden begründet seinen Einspruch damit, dass die Rücknahme des Tores zur vermeintlichen Gästeführung nach Intervention des Video-Assistenten (VAR) regelwidrig erfolgt sei, wobei diese Entscheidung den Ausgang des Spieles mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst habe", heißt es auf der Homepage des DFB angesichts der anstehenden Verhandlungen.