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Erzgebirge Aue: Mit Zolinski zur Wiedergutmachung in Würzburg

© imago images / Picture Point

Der FC Erzgebirge Aue hat das Pokal-Aus gegen Ulm abgehakt, so jedenfalls FCE-Cheftrainer Dirk Schuster. Gegen Aufsteiger Würzburg will der Coach nun Taten folgen lassen und liebäugelt mit Neuzugang Ben Zolinski in der Startelf. Der soll nicht die letzte Verstärkung im Erzgebirge bleiben.

"Klar ist er ein Kandidat"

Rund eine Woche nach dem Scheitern im DFB-Pokal ist die Partie gegen den SSV Ulm noch immer ein zentrales Thema im Erzgebirge. "Was wir da gesehen haben, hat uns allen nicht gefallen", betonte FCE-Cheftrainer Dirk Schuster vor dem ersten Ligaspiel gegen Würzburg noch einmal. Doch der Coach ist auch zuversichtlich: "Ich denke, dass wir die richtigen Lehren aus dem Spiel ziehen werden um in Würzburg bestehen zu können."

Dass Aue mit einem Rumpfkader und nur 17 Feldspielern zur Pokalpartie anreisen konnte, ließ Schuster nicht mehr als Ausrede gelten. Abhilfe soll nun Neuzugang Ben Zolinski machen, der auch direkt einschlagen könnte. "Klar ist er ein Kandidat für die Startformation", kündigte der Coach an, dass er bei dem 28-Jährigen keine lange Eingewöhnungszeit erwartet. Zumal er die Fähigkeiten seines neuen Angreifers schätzt: "Er hat seine Qualitäten im offensiven Bereich, die wir gerne für uns zur Geltung bringen würden."

Schuster will weitere Verstärkung

Dann soll gegen Drittliga-Aufsteiger Würzburg der erste Saisonerfolg her. Möglich, dass trotzdem noch weitere Neuzugänge folgen. Mit Blick auf die Verpflichtung von Zolinski äußerte sich Schuster vielsagend: "Wir haben mit ihm einen ersten Schritt gemacht und ich hoffe, dass wir noch mehr Optionen bekommen." Damit ein Ausrutscher, wie er in Ulm passierte, sich nicht wiederholt. Dafür fordert der FCE-Trainer aber eine grundlegend andere Einstellung: "Wir haben uns grundsätzlich als Mannschaft den Schneid abkaufen lassen und zu viele Fehler gemacht." Das Ergebnis der Analyse wird das Team am Samstag (13 Uhr) auf den Platz bringen.