Europa oder Brasilien: Zalazars Schalke-Abgang immer konkreter
Inklusive Leihe ist Rodrigo Zalazar seit zwei Jahren beim FC Schalke 04. Dass der Offensiv-Spieler eher nicht in eine dritte Saison bei Königsblau gehen wird, deutet sich schon seit Wochen an. Nun scheint ein Abgang noch einmal konkreter zu werden. Wie die "Bild" berichtet, soll Belgiens Rekordmeister RSC Anderlecht ein Angebot abgegeben haben. Aber auch viele andere Klubs buhlen wohl um den 23-Jährigen.
Gute Position für Schalke
"Es sind Angebote eingegangen. Rodri hat hier drei Jahre Vertrag, wir sind total entspannt", hatte Schalkes Sportdirektor André Hechelmann am Wochenende verkündet. Die Schalker haben nach dem Abstieg eine gute Verhandlungsbasis. Der Spieler möchte gern höherklassig spielen, Schalke kann sich die eingehenden Angebote anschauen und die Ablöse verhandeln.
Laut des Berichts fühlt sich der gebürtige Spanier beim Ruhrpott-Klub wohl. Doch ist ein interessierter Verein lukrativ für den offensiven Mittelfeldspieler, würde er dem Lockruf gern folgen. Nun wird sich zeigen, ob das Angebot aus der belgischen "Jupiter Pro League", sollte Rekordmeister RSC Anderlecht ein gutes Angebot für Schalke vorgelegt haben, auch für den Profi schmackhaft ist. Der 34-fache Meister soll Zalazar unbedingt verpflichten wollen.
Auch Turin und Villarreal gehandelt
Doch auch andere Klubs aus Europa sollen Interesse haben, der FC Turin und der FC Villarreal werden gehandelt. Auch mehrere Vereine aus Brasilien sollen den Rechtsfuß auf dem Zettel haben. Unter anderem Palmeiras, Vasco da Gama, Flamengo und Porto Alegre. Schalke soll rund fünf Millionen Euro Ablöse fordern.
Der Nationalspieler Uruguays kam im August 2021 auf Leihbasis von Eintracht Frankfurt zu Königsblau und wurde im vergangenen Sommer für 1,5 Millionen Euro fest verpflichtet. In der ersten Liga stand er 22 Mal für Schalke auf dem Platz. In der zweiten Liga absolvierte er 30 Spiele für S04. Dabei gelangen ihm sieben Tore und 13 Vorlagen.