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FC Erzgebirge Aue: Kann Iyoha gehalten werden?

Es ist das bekannte Spiel mit dem Feuer: Emmanuel Iyoha glänzte bem 2:1-Sieg beim FC St. Pauli mit einem Assist, es war die fünfte Vorlage des Mittelstürmers insgesamt. Dennoch hat der FC Erzgebirge Aue nicht mehr lange Freude an dem 21-Jährigen, denn als Leihspieler hält Aue die Karten nicht in der Hand.

"Er muss entscheiden"

Zu den fünf Vorbereitungen zählen in Emmanuel Iyohas Leistungsnachweis auch zwei Tore in der laufenden Saison. Der gebürtige Düsseldorfer stammt auch aus der Talentschmiede des heutigen Bundesligisten. Nach einem Jahr in der 3. Liga beim VfL Osnabrück sollte der 21-Jährige nun beim FC Erzgebirge Aue den nächsten Schritt machen – und das tat Iyoha. "So wird es für uns schwieriger, Argumente zu sammeln, um bei uns zu bleiben", sagt Trainer Daniel Meyer gegenüber der "Bild"-Zeitung über den Leihspieler, der noch bis zum Saisonende bei den Veilchen unter Vertrag steht.

Es ist das bekannte Risiko mit Leihspielern: Schlagen sie ein, kehren sie zum Stammverein zurück. Wenn nicht, braucht sie meist auch der Leih-Klub nicht. Aue werde es auf jeden Fall versuche, Iyoha noch weiter zu beschäftigen, denn "er ist ein sehr junger Spieler, wir haben ihm die Möglichkeit gegeben, stabil zu spielen. Er muss entscheiden, was seine Optionen sind, ob es sogar Sinn macht, noch ein Jahr hier zu bleiben.", so Trainer Meyer.