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FC Erzgebirge Aue: Rückkehr von Dotchev in neuer Funktion?

Kehrt Pavel Dotchev nach zwei Jahren zum FC Erzgebirge Aue zurück? FCE-Chef Helge Leonhardt arbeitet an einer Rückkehr des Fußballlehrers, der in diesem Fall aber nicht an der Seitenlinie stehen soll. Viel mehr soll im organisatorischen und sportlichen Bereich Qualität hinzugewonnen werden.

"Wir sind sehr daran interessiert"

Als Fußball-Trainer hat Pavel Dotchev schon viel gesehen, viele Verantworliche bezeichnen den Deutsch-Bulgaren auch nach einem Abschied als Ehrenmann und Persönlichkeit. So auch Helge Leonhardt, der Präsident des FC Erzgebirge Aue gegenüber der "Bild": "Pavel ist damals als Ehrenmann gegangen. Der Kontakt ist nie abgerissen."

Ende Februar 2017 war Schluss für Dotchev an der Seitenlinie des FCE, zwei Jahre später ist der 53-Jährige bei seinem Ex-Klub wieder im Gespräch. Allerdings soll er keinesweges Daniel Meyer an der Seitenlinie ablösen: "Wir sind sehr daran interessiert, Pavel wieder bei uns mit einzubinden. Ich möchte dem organisatorischen und sportlichen Bereich weitere Qualität zuführen."

Dotchev in neuer Funktion

Eine genauere Stellenbezeichnung stünde noch nicht fest, aber Dotchev kennt die Arbeit in Aue – schon in seiner Trainerzeit kümmerte er sich auch um Scouting oder Kaderplanung. Das könnte in Zukunft wieder auf Dotchev zukommen. "Wenn die Aufgaben zwischen den einzelnen Verantwortlichen klar abgesteckt sind, wird unser Traditionsclub weiter an Professionalität gewinnen", strebt Präsident Leonhardt einen Ausbau des "Standorts" Aue an.

Und auch der ehemalige Coach scheint von der Idee nicht abgeneigt zu sein: "Das Wir-Gefühl und die familiäre Art und Weise, wie der Verein geführt wird, sind unsere Stärken. Deshalb wird Aue noch viele Jahre im bezahlten Fußball spielen." Das zu bewerkstelligen könnte dann auch Dotchevs offizielle Aufgabe werden.