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FC Ingolstadt leiht Keeper Stojanovic aus Middlesbrough

© imago images / Focus Images

Der FC Ingolstadt hat kurz vor dem Jahreswechsel nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sichert sich die Dienste des Torhüters Dejan Stojanovic vom englischen Zweitligisten FC Middlesbrough auf Leihbasis. Die Schanzer besitzen indes eine Kaufoption für den Schlussmann, der die Liga bereits kennt.

"Konkurrenzkampf erhöhen"

Nachdem mit Jan-Hendrik Marx bereits ein Spieler das Schlusslicht der 2. Liga verließ, steht damit nun auch ein weiterer Neuzugang bereit. Keeper Dejan Stojanovic ist nach Florian Pick (1. Heidenheim) und Hans Nunoo Sarpei (Greuther Fürth) bereits die dritte Verstärkung für die kommende Rückrunde. "Für unsere große Herausforderung in der Rückrunde müssen und werden wir den Konkurrenzkampf innerhalb unserer Mannschaft erhöhen, um das Maximum an Leistung erreichen zu können", so Malte Metzelder, Manager der Schanzer. Ob der Neuzugang nun den bisherigen Stammkeeper Fabian Buntic ablösen wird, bleibt offen. Eine Kaufoption konnten sich die Oberbayern indes sichern.

Entscheidend dabei die bereits erlangte Erfahrung des Torhüters, der in der letztjährigen Rückrunde in 19 Spielen beim FC St. Pauli zwischen den Pfosten stand und zu überzeugen wusste, ehe er bei seinem englischen Stammklub auf die Bank musste. So betont Metzelder, habe der 28-Jährige "seine Nervenstärke, Belastbarkeit und Professionalität in einer ganz ähnlichen Lage letzte Saison beim FC St. Pauli schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt". Dies solle er nun auch in Ingolstadt.

"Ziel erreichen"

Auch der Österreicher wolle nun alles geben, um "das große Ziel zu erreichen". Derzeitig befindet sich der FCI mit lediglich zehn Punkten und sieben Punkten Abstand auf das rettende Ufer auf dem letzten Platz. Bezogen auf die Lage versichert auch der 1,96 Meter große Torhüter: "Ich kenne die 2. Bundesliga und die Lage, in der sich der FC Ingolstadt 04 befindet, sehr gut und werde mich schnell zurechtfinden." Dafür will er sich "voll einbringen und alles geben". Ob dies in ähnlichem Maße wie im letzten Jahr bei St. Pauli gelingen wird, die sich bekanntlich noch stabilisieren konnten, wird sich zeigen. Es bleibt aber ein großer Vorsatz für das neu startende Jahr.