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FC Ingolstadt trennt sich von Trainer Stefan Leitl

© imago

Der FC Ingolstadt und Cheftrainer Stefan Leitl gehen ab sofort getrennte Wege. Am Samstagvormittag ist der 41-Jährige von seinen Aufgaben entbunden worden. Auch Co-Trainer Andre Mijatovic muss den FCI verlassen. Damit reagiert Ingolstadt "auf die negative sportliche Entwicklung", wie es in einer Mitteilung heißt.

Schanzer reagieren auf schwachen Saisonstart

"Nach den jüngsten Ergebnissen sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns auf der Position des Cheftrainers verändern wollen, um die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zu bekommen", begründet Sportdirektor Angelo Vier die Freistellung.

Mit nur fünf Punkten aus sechs Spielen belegt der FCI, der vor der Saison zu den Aufstiegskandidaten zählte, einen enttäuschenden 13. Tabellenplatz. Erst am Freitag verlor Ingolstadt das Krisenduell gegen den FC St. Pauli (0:1), vor einer Woche waren die Schanzer mit 0:6 beim VfL Bochum unter die Räder gekommen. "Die Entscheidung tut weh, da Stefan nicht nur für seine Qualitäten als Mensch und Trainer sehr geschätzt wird, sondern durch die lange, gemeinsame Zeit auch eine tiefe Verbindung zum Verein besteht", betont Vier.

Nachfolger steht noch nicht fest

Leitl stand genau ein Jahr lang als Cheftrainer an der Seitenlinie der Audistädter, nachdem er zuvor als Interimstrainer, Jugendtrainer sowie zwischen 2007 und 2013 auch als Spieler für den FCI aktiv war. "Die Zeit in Ingolstadt werden wir in sehr guter Erinnerung behalten. Es war ein sehr vertrauensvolles und offenes Miteinander, wir wünschen dem Verein und der Mannschaft alles Gute für die Zukunft", verabschiedet sich der 41-Jährige.

Aus den 40 Pflichtspielen unter der Leitung des gebürtigen Müncheners holte Ingolstadt 53 Punkte bei 14 Siegen, elf Unentschieden und 15 Niederlagen. In der vergangenen Saison belegte Leitl mit dem FCI den neunten Tabellenplatz. Andre Mijatovic war im Oktober 2017 nach Ingolstadt zurückgekehrt, wo er bereits zwischen 2012 und 2015 als Spieler aktiv war.

Noch vor dem Spiel gegen St. Pauli hatten die Verantwortlichen dem 41-Jährigen das Vertrauen ausgesprochen, nun muss Leitl (Vertrag bis 2019) doch gehen. Wer seine Nachfolge antreten wird, steht noch nicht fest. "Wir sind optimistisch, zeitnah einen Nachfolger präsentieren zu können, von dem wir überzeugt sind und der dem Team neue Impulse geben kann", sagt Vier. Bereits am kommenden Dienstag ist der FC Ingolstadt beim 1. FC Köln gefordert.