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FC St. Pauli: Geldstrafe über 18.000 Euro für Pyrotechnik gegen Rostock

© IMAGO / Philipp Szyza

Am 11. Spieltag schlug St. Pauli den F.C. Hansa Rostock mit einem deutlichen 4:0-Sieg. Zu Beginn der zweiten Hälfte sorgten jedoch die Hamburger Fans für teure Feierlichkeiten, weil sie 29 pyrotechnische Gegenstände im Zuschauerbereich zündeten. Für den Kiezklub bedeutet das jetzt eine Strafe von 18.765 Euro.

25 Prozent Nachlass vom DFB

Durch Tore von Jackson Irvine und Daniel-Kofi Kyereh lagen die Hamburger zu Beginn der zweiten Hälfte bereits vorne, doch der Zwischenstand war bei der pyrotechnischen Zuschaueraktion wohl nebensächlich. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sanktionierte das Entzünden von 29 Gegenständen – aufgrund der Rauchentwicklung musste das Spiel für drei Minuten unterbrochen werden. Normalerweise stünde deswegen eine Strafe von 25.020 Euro an, doch wegen der Corona-Pandemie gewährt das Sportgericht einen Nachlass von 25 Prozent hinsichtlich der finanziellen Einbußen, welche die Vereine tragen. Somit muss St. Pauli "nur" 18.765 Euro zahlen, von denen "6.255 Euro für infrastrukturelle, sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen" verwendet werden. Ein Nachweis muss bis zum 31. Juli 2022 erfolgen.