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FC St. Pauli: Quartett aussoriert

© imago images / Jan Huebner

Auch beim FC St. Pauli laufen die Vorbereitungen auf die kommende Rückrunde. Während die Mannschaft am Sonntag zum Trainingslager nach Valencia fliegen wird, müssen mit Marc Hornschuh, Ersin Zehir, Jakub Bednarczyk und Yiyoung Park vier Spieler in Deutschland bleiben und dürfen sich wohl einen neuen Verein suchen.

Keine nähere Zukunft

Am Sonntag startet der FC St. Pauli die Vorbereitung auf die Rückrunde. Nicht im Flieger dabei: Marc Hornschuh, Ersin Zehir (21), Jakub Bednarczyk (21) und Yiyoung Park (25), die ab Montag mit der U23 trainieren müssen. Zehir, Bednarcyk und Park besitzen dabei alle jeweils Verträge über 2021 hinaus, sodass das Trio womöglich in der Rückrunde verliehen werden könnte. Keiner der drei Spieler konnte in dieser Saison mehr als 90 Minuten Spielzeit in der ersten Mannschaft aufweisen. Anders sieht die Situation bei Marc Hornschuh aus. Der Routinier steht seit 2015 unter Vertrag und dieser läuft am Saisonende aus. Eine Verlängerung mit anschließender Leihe scheint bei dem 28-Jährigen ausgeschlossen, der insgesamt 57 Spiele für den Klub bestritt.

Gegenüber der 'BILD gab St. Pauli-Trainer Jos Luhukay an, dass alle vier bei einem passenden Angebot den Verein verlassen können, sodass alle Beteiligten sich in diesem Falle zusammensetzen würden. Keiner würde die Spieler in diesem Falle "blockieren", so Luhukay. Weitergehend gab er an, dass alle Spieler persönlich informiert worden wären. Es sei eine schwere Entscheidung, doch "es geht um die sportliche Situation."

Keine weiteren Abgänge

Es zeichnen sich somit gleich vier weitere Abgänge ab, nachdem mit Mats Møller Dæhli bereits ein Leistungsträger den Verein im Winter Richtung Genk verlassen hat. Weitere Abgänge sollen aber nun nicht mehr hinzukommen, wodurch ein sich angedeuteter Wechsel von Stürmer Diamantakos unwahrscheinlicher erscheint.

Bei Zugängen zeigt sich Luhukay jedoch nicht abgeneigt. Vor allem in der Offensive halte der Verein nach dem Abgang von Møller Dæhli die Augen offen. Zudem stehe noch nicht fest, wann der verletzte Christian Conteh wieder zurückkehren kann. Es bahnt sich demnach noch eine ereignisreiche Transferperiode beim Kiezklub an, sodass zum Rückrundenstart ein veränderter Kader dafür sorgen muss, nach Platz 11 und lediglich zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, eine bessere Rückserie zu spielen.