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FCE fehlt auswärts der Durchbruch: "Es ging hin- und her"

© imago images / Ulrich Hufnagel

Auf fremden Plätzen kommt der FC Erzgebirge Aue in dieser Saison noch nicht richtig in Fahrt. In Paderborn kassierte die Elf von Cheftrainer Dirk Schuster schon die vierte von insgesamt nur fünf Niederlagen, obwohl die Veilchen einen frühen Rückstand gut wegsteckten. Am Ende zog der FCE aber den Kürzeren in einem offenen Duell.

"Man hat sich nichts geschenkt"

In acht Auswärtsspielen sammelte der FC Erzgebirge Aue bislang acht Auswärtspunkte – eine Bilanz, die nicht zu vergleichen ist mit den 14 Zählern auf dem heimischen Rasen. Fremde Plätze sind für die Veilchen derzeit noch ein rotes Tuch, so auch in Paderborn. Dort folgte der erste Rückstand bereits nach vier Zeigerumdrehungen. "Ich glaube, dass wir ein relativ wildes Spiel gesehen haben. Es ging hin- und her und es ging schon nach ein paar Minuten für uns nicht so gut los mit dem Tor, das erst Abseits war und dann doch anerkannt wurde", fasste FCE-Cheftrainer Dirk Schuster in der Pressekonferenz nach der Partie zusammen, in der seine Elf den schlechteren Start erwischte.

Gleichwohl kam der FCE schnell wieder zurück. "Direkt im Gegenzug haben wir die richtige Antwort gegeben", kommentierte Schuster den Ausgleichstreffer durch Florian Krüger, der zwei Minuten nach dem Rückstand fiel. Danach sah der Coach der Veilchen eine offene Partie: "Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass sie nach vorne spielen wollten. Es war sehr laufaufwändig für beide, man hat sich nichts geschenkt." Dabei betonte Schuster, dass es sich nicht um ein "unfaires Spiel" gehandelt habe, sondern eben ein Duell auf Augenhöhe. Den Trumpf hatten aber die Hausherren: "Paderborn hatte uns den Punch und die Qualität im Passspiel voraus."

FCE verharrt im Mittelfeld

Somit ging der SCP im zweiten Abschnitt erneut in Führung, woraufhin Aue keine Antwort mehr parat hielt. "Wir hätten vielleicht einen Punkt verdient gehabt, aber das Pendel hat heute nicht zu unserer Seite ausgeschlagen", akzeptierte Schuster die fünfte Saison-Niederlage, davon vier auf fremden Plätzen. Viel zu meckern hatte der Coach dabei nicht: "Mit der Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht." Ausschlaggebend seien die Probleme in der "Umschaltbewegung nach vorne" gewesen sein, denn Aue konnte viele Ballgewinne nicht verwerten. Somit verharrt Aue im gesicherten Mittelfeld.