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FCE-Keeper Männel in Derbylaune: "Wir sind stabiler und effektiver als Dresden"

Im Erzgebirgsstadion treffen die Hausherren am Montagabend auf die SG Dynamo Dresden – für FCE-Torhüter Martin Männel ein Derby mit Überraschungsfaktor. Denn der Gegner steht entgegen aller Erwartungen hinter den Auern, die einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen könnten.

"Wir sind noch längst nicht gerettet"

Torhüter Martin Männel stand bislang in 356 Pflichtspielen für den FC Erzgebirge Aue im Kasten, in denen der 31-Jährige beinahe sämtliche Höhen und Tiefen mit seinem Herzensverein durchgemacht hat. Wenn der Kapitän dementsprechend eine Einschätzung der aktuellen Lage abgibt, kann dem durchaus getraut werden: "Dass wir um den Klassenerhalt kämpfen, ist ja schon Normalität. Aber dass die Dresdner, die vor der Saison ganz andere Ambitionen hatten, so weit hinten stehen, kommt für mich durchaus überraschend."

Mit dieser Aussage gegenüber der "Bild"-Zeitung bereitet sich Martin Männel auf das Duell gegen die SG Dynamo Dresden am kommenden Montag vor – und in der Tat: Die Dresdener liegen in der Tabelle aktuell vier Punkte hinter dem Erzgebirge. "Wenn ich den Saisonverlauf betrachte, sind wir stabiler und effektiver als Dresden. Dynamo ist in vielen Spielen nicht die schlechtere Mannschaft gewesen, hat aber aus den eigenen Möglichkeiten zu wenig gemacht", bleibt die Analyse des Torhüters in einem fairen Rahmen.

Dass die Auer in der Tabelle gut darstehen, liegt auch im Verdienst ihres Keepers. In dieser Saison musste Männel erst 29 Mal hinter sich greifen, im Vorjahr waren es noch ganze 49 Gegentreffer für die Kicker aus dem Erzgebirge. Diese Quote liegt weit entfernt, dennoch darf sich der FCE nicht auf dem Erreichten ausruhen: "Wir sind noch längst nicht gerettet. Ich wünsche mir daher einen Sieg und Dynamo am Saisonende trotzdem den Klassenerhalt. Diese Derbys würde ich sonst vermissen."