FCE-Präsident Leonhardt warnt: "Alarmstufe nähert sich der Farbe Rot"

Aues Saison gleicht einer Achterbahnfahrt: Immer wieder setzt es beim FCE nach kleinen Serien ohne Niederlagen mehrere Pleiten in Folge. Nach den letzten drei Ausrutschern gegen Kiel, Dresden und Bielefeld schlägt der Vereinspräsident Alarm.

"Ich vertraue meinen Jungs"

Drei Spiele, drei Niederlagen und zehn Gegentore - aus den letzten Wochen konnte der FC Erzgebirge Aue kaum etwas positives herausziehen. Für FCE-Präsident Helge Leonhardt ist die wenig konstante Leistung seines Klubs besorgniserregend, da die Kellerteams konstant punkten und aufholen. Nach Magdeburgs 2:1-Sieg beim HSV beträgt Aues Vorsprung nur noch fünf Punkte. "Die Magdeburger sind als geschlossene Einheit aufgetreten und haben den Abstiegskampf von der ersten Minute an angenommen", lobt der 60-Jährige den Abstiegskonkurrenten gegenüber der "Bild"-Zeitung. Dementsprechend rutscht Aue aber wieder unten herein, die Gefahrenzone rückt durch die Siege der Konkurrenz wieder näher.

"Wir befinden uns in einer gefährlichen Situation. Die Alarmstufe nähert sich der Farbe Rot. Das habe ich den Spielern so ins Gesicht gesagt", nahm Leonhardt kein Blatt vor den Mund, dass er die Entwicklung der Tabelle ernst nimmt. Schon im Vorjahr musste Aue bis zuletzt in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. "Ich vertraue meinen Jungs. Sie wissen, dass jetzt geliefert werden muss", zeigt sich der Präsident optimistisch. Auch das Trainerteam wisse um die Wichtigkeit der kommenden Partien. Auf dem Spielfeld seien allerdings nach wie vor die Jungs im Trikot des FCE gefragt: "Wir brauchen Typen mit Mentalität, guter Körpersprache und unerbittlichem Kampf auf dem Platz. Die Zeit der Ausreden und Schönrederei ist jetzt vorbei."

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