FCM-Angreifer Atik selbstkritisch: "Muss gewaltig mehr zulegen"
Mit 19 Toren und 22 Vorlagen war Baris Atik der Garant für den Aufstieg des 1. FC Magdeburg in die 2. Bundesliga. Doch in der aktuellen Saison gelingt dem 27-Jährigen noch nicht viel. Zudem fehlte er rund einen Monat verletzungsbedingt. Dementsprechend selbstkritisch zeigte sich der Offensivspieler nun.
Ein Monat nur Zuschauer
Es war der helle Wahnsinn, was Baris Atik in der abgelaufenen Drittliga-Saison gezeigt hatte. Seine Anzahl an Scorerpunkten bedeutete zugleich einen neuen Rekord in der dritthöchsten Spielklasse. Allen war klar: Kann der Deutsch-Türke diese Form auch mit ins Bundesliga-Unterhaus nehmen, stehen die Chancen der Blau-Weißen richtig gut, den Klassenerhalt zu packen.
Doch stattdessen plagte sich der gebürtige Frankenthaler mit Problemen am Außenband herum. Von Mitte August bis Mitte September musste er kürzer treten und fünf Spiele aussetzen. Deshalb stand der 27-Jährige erst in sechs Partien auf dem Platz. Gegen den Karlsruher SC (3:2) und gegen Hansa Rostock (1:3) gelang ihm jeweils ein Treffer. Zu wenig für seine eigenen Ansprüche.
Spielfluss und Selbstvertrauen fehlen
"Ich glaube, dass der Spielfluss fehlt bei mir, ein bisschen auch Selbstvertrauen. Aber ich versuche nicht darüber nachzudenken, sondern der Mannschaft zu helfen, meinen Job zu machen. Auch ich muss gewaltig mehr zulegen", sagte der einstige türkische Nachwuchs-Nationalspieler zur "Bild".
Mit zehn Zählern aus elf Partien stehen die Magdeburger auf Rang 15, sind punktgleich mit dem Relegationsrang und stehen einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz. Deshalb soll am Samstag im Heimspiel gegen Mitaufsteiger Eintracht Braunschweig ein Sieg her. "Wir wissen genau, was wir gemacht haben und was nicht gut war. Man darf jetzt nicht mit dem Finger auf die anderen zeigen, sondern erst mal auf sich selbst. Und damit fange ich auch an", erklärte Atik, wie er die bisherigen Saison aufarbeiten möchte und welche Lehren er daraus zieht.