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Fischer vor dem Fernduell: "Es ist noch einiges drin"

Das Saisonfinale spitzt sich zu und Union Berlin schielt auf die Bundesliga. Denn nach dem 3:0-Sieg über den 1. FC Magdeburg sind die Eisernen wohl kaum noch von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen. Nun steht das Fernduell mit dem SC Paderborn an, während sich Trainer Urs Fischer ganz bescheiden gibt.

Dem HSV entwischt

"Ich habe ein sehr gutes Union gesehen in der ersten Hälfte", kommentierte der schweizer Fußballlehrer in aller Bescheidenheit gegenüber dem "kicker" den 3:0-Sieg seiner Eisernen gegen den 1. FC Magdeburg. Dass die Partie gegen den danach feststehenden Absteiger womöglich der entscheidende Schritt Richtung Bundesliga-Aufstieg für den 1. FC Union Berlin werden könnte, hört man aus den Worten von Urs Fischer nicht unmittelbar heraus. Nach den Ergebnissen auf den anderen Plätzen steht allerdings fest, dass schon unrealistische Ergebnisse eintreffen müssten, damit der Hamburger SV die Köpenicker noch von dem Relegationsplatz verdrängen könnte.

"Sieht nicht schlecht aus"

Allerdings behalten die Eisernen vorerst "nur" den dritten Tabellenplatz, der erst einmal "nur" zu den Relegationsspielen qualifiziert. "Rechnerisch ist es noch möglich, aber für Platz drei sieht es nicht schlecht aus", war sich daher auch Urs Fischer bewusst, dass es am letzten Spieltag nur noch um das Fernduell mit Paderborn gehen wird. Nach fünf Partien in Folge ohne Sieg war das kaum noch zu erwarten gewesen. Nun ist Union, die in der letzten Runde in Bochum antreten werden, auf andere angewiesen: "Es ist noch einiges drin. Natürlich sind wir auf Schützenhilfe aus Dresden angewiesen",  schaute Fischer voraus, blickte aber dennoch gerne erst einmal auf die Partie gegen Magdeburg zurück: "Wenn du 3:0 gewinnst, musst du auch mal zufrieden sein."