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Fix: Veerman verlässt St. Pauli und wechselt in die Heimat

© imago images / Baering

Kurz nachdem es sich angedeutet hat, ist die Sache auch schon durch: Henk Veerman verlässt den FC St. Pauli und wechselt zurück zum SC Heerenveen in die niederländische Heimat. Mit diesem Wechselwunsch kam der Stürmer auf die FCSP-Verantwortlichen zu. Den Kiezkickern winkt immerhin eine Millionenablöse.

Elf Tore nach Kreuzbandriss

Gerüchte um Henk Veerman hielten sich am Kiez schon seit der Rückkehr des niederländischen Stürmers nach seinem Kreuzbandriss, weil der 2,01-Meter-Mann schlichtweg keine Qualität eingebüßt hatte – in 22 Spielen nach der schweren Verletzung erzielte Veerman elf Tore für die Hamburger. Nun ist der Abschied des Stürmers vom Millerntor perfekt und Veerman wechselt zurück in die Heimat zum SC Heerenveen. Für die Niederländer lief er bereits zwischen 2015 und 2018 auf, danach wechselte er zum FC St. Pauli.

"Henk ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, zurück zum SC Heerenveen zu wechseln. Wir bedauern seine Entscheidung sehr, respektieren aber natürlich seinen ausdrücklichen Wunsch, wieder mit seiner Familie in die Heimat ziehen zu können", erklärt Pauli-Sportchef Andreas Bornemann in einer Mitteilung des Klubs, in dem der Abschied des Stürmers bekannt gegeben wurde. Dem Vernehmen nach soll den Hamburgern immerhin eine Ablösesumme in Höhe von zwei Millionen Euro in Aussicht stehen, der Vertrag mit Veerman wäre im kommenden Saison ausgelaufen. Gespräche über eine Verlängerung ruhten wohl seit der Corona-Pandemie.

"Immer an das Spiel beim HSV erinnern"

Leicht fiel dem Stürmer der Abschied nicht. "Es ist für mich und meine Familie die beste Entscheidung. Ich bin wirklich stolz darauf, für diesen fantastischen Club und für diese tollen Fans gespielt zu haben", erzählt der Publikumsliebling in seinem letzten Statement für die Kiezkicker und denkt dabei an einen ganz besonderen Moment zurück: "Ich werde mich immer an die Spiele am Millerntor und das Spiel beim Hamburger SV erinnern, als ich den Führungstreffer beim 2:0-Auswärtssieg geschossen habe."

Im Sturm verbleiben dem FCSP damit Borys Tashchy und Neuzugang Daniel-Kofi Kyereh als "echte" Mittelstürmer. Im Werben um Brighton & Hove-Torjäger Viktor Gyökeres könnte nun neue Dynamik hineinkommen. Bei Innenverteidiger Leo Östigard sind die Würfel dagegen bereits gefallen, der Norwerger wurde für ein Jahr an Coventry City verliehen.