• Facebook
  • Twitter

"Fliegen, spielen, fliegen": Sechs Spieler fehlen der SGD

© imago images / Steffen Kuttner

Am vergangenen Sonntag beging die SG Dynamo Dresden als letzte Mannschaft der 2. Bundesliga den Re-Start in die Spielklasse und musste sich dem VfB Stuttgart geschlagen geben. Nur drei Tage darauf erhalten die Sachsen bei Hannover 96 die nächste Chance, eine Aufholjagd im Tabellenkeller zu starten und den Absturz in die 3. Liga zu vermeiden.

"Werden Dinge ändern"

Der Re-Start in der 2. Bundesliga erfolgte für die SG Dynamo Dresden unter besonderen Bedinungen, schließlich konnten die Sachsen wegen einer häuslichen Quarantäne des gesamten Klubs erst verzögert in den Spielbetrieb einsteigen. Deswegen wird das Team von Cheftrainer Markus Kauczinski auch schon am Mittwoch wieder gefordert sein, wenn das Spiel in Hannover nachgeholt wird – ohne Baris Atik, Max Kulke, Leo Löwe, Marco Hartmann, Ondrej Petrak und Josef Husbauer. Via Twitter vermeldete der Klub vor der Pressekonferenz zum Spiel, dass diese Spieler allesamt ausfallen.

Kauczinski lobte derweil die Physiotherapeuten des Vereins: "Die Jungs sind aktuell wirklich ausgelastet und tun alles dafür, dass die Spieler sich bestmöglich regenerieren können." Für die Genannten hat es binnen drei Tagen zwischen den Matches gegen Stuttgart und Hannover nicht gereicht. Trotzdem ist der Coach zuversichtlich: "Wir werden in Hannover – auch personell bedingt – einige Dinge ändern. Darüber hinaus gilt es, dass wir im letzten Drittel effektiver werden." Denn im Abstiegskampf helfen den Dresdenern nur noch Siege.

Anreise am Spieltag

Aufgrund der kurzen Zeit zwischen den Spielen ist das Programm der SGD eng getaktet. "Zwischen den Spielen bleibt aktuell für uns nicht viel Zeit. Der Plan ist daher kurz und knackig: Fliegen, spielen, regenierieren, analysieren, vorbereiten, fliegen und wieder spielen", erklärte Kauczinski den Ablauf, der einen Start am Mittwochmorgen um 10 Uhr mit dem Flieger nach Hannover vorsieht. Vor Ort wird die Mannschaft "eine Aktivierung durchführen, das Spiel bestreiten und wieder zurück nach Dresden fliegen."

Auch für den scheidenden Sport-Geschäftsführer Ralf Minge wird es ein straffes Restprogramm. "Ralf hat heute morgen zur Mannschaft gesprochen. Das war natürlich sehr emotional", erzählte Kauczinski aus der Kabine und beteuerte: "Er hat aber direkt den Fokus wieder auf unsere gemeinsame Aufgabe gelegt – den Klassenerhalt." Und der Grundstein dafür soll in Hannover gelegt werden.