Fortuna: Scott kommt wohl nicht - bleibt Kownacki doch?

Im Werben um ein Offensiv-Talent scheint Fortuna Düsseldorf eine Abfuhr zu kassieren. Wie die "SportBild" berichtet, wird Christopher Scott vom FC Bayern München nicht zu den Rheinländern wechseln. Stattdessen soll es den 20-Jährigen nach Belgien verschlagen. Indes könnte Dawid Kownacki bei den Düsseldorfern bleiben.

Scott mit 24 Spielen in der Regionalliga

Demnach wird der offensive Mittelfeldspieler Scott künftig die Schuhe für Royal Antwerpen schnüren. Zuletzt hatte es immer wieder Berichte gegeben, er würde zur Fortuna gehen. Der gebürtige Kölner hatte in der abgelaufenen Saison 24 Spiele für die zweite Mannschaft des Rekordmeisters absolviert, war dabei auf sieben Tore und sechs Vorlagen gekommen.

Vor einem Wechsel weg von der Fortuna stand Dawid Kownacki. Der 25-jährige Angreifer war im Januar 2020 für sieben Millionen Euro aus Genua gekommen, konnte aber nicht überzeugen. Nach 66 Spielen stehen zwölf Tore und sieben Vorlagen zu Buche. Die Wege beider Parteien schienen sich zu trennen.

"Hat nicht mit Fortuna abgeschlossen"

Doch Trainer Daniel Thioune setzt sich nun für einen Verbleib des Polen ein. "Wenn jemand zwei Tore schießt und eins vorbereitet, hat er verdammt viel richtig gemacht. Ich habe ja auch generell meine Meinung zu Dawid Kownacki", sagte er nach dem 3:1-Sieg gegen den slowakischen Vizemeister MFK Ruzomberok zur "Bild". Der Stürmer habe "Qualität, das Gespür für Räume, löst das Pressing gut aus, hat eine hohe Abschlussqualität. Mein Eindruck ist echt positiv".

Im Raum stand zuletzt ein Abgang zu Lech Posen für 1,5 Millionen Euro, doch in trockenen Tüchern war noch nichts. An seinen Jugendklub war Kownacki bereits in der vergangenen Rückrunde ausgeliehen. In 14 Spielen traf er vier Mal. "Dawid hat nicht mit Fortuna abgeschlossen und wir auch nicht mit ihm. Dass er überhaupt spielt, zeigt ja, dass wir ihn genauso behandeln wie jeden anderen Spieler. Er hat in Posen gut gespielt und macht es gerade bei uns gut. Die Tür war nie zu. Und wir haben immer gesagt, dass wir den bestmöglichen, bezahlbaren Kader aufstellen wollen", sagte Klaus Allofs, Vorstand Sport.

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