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Friedl oder Veljkovic: Werder würde nur noch einen gehen lassen

© IMAGO / Team 2

14 Akteure haben Werder Bremen in diesem Sommer verlassen, dazu noch Leihspieler Davie Selke – und die Grün-Weißen nahmen über 32 Millionen Euro durch diese Transfers ein. Mitterweile ist Sport-Geschäftsführer Frank Baumann an dem Punkt angekommen, an dem er sich finanziell nicht mehr zum Verkauf gezwungen sieht. Daher werden wohl nur entweder Marco Friedl oder (!) Milos Veljkovic den Klub verlassen dürfen.

Friedl von Bologna umworben

Kapitän Ömer Toprak fehlte zuletzt verletzungsbedingt im Abwehrzentrum der Grün-Weißen, ansonsten dürfte der 32-Jährige wohl in der Innenverteidigung gesetzt sein. Als aussichtsreichster Nebenmann galt bislang Lars Lukas Mai, während Anthony Jung bislang ausschließlich auf der linken Abwehrseite eingesetzt wurden. Offen ist die Frage, wie Werder künftig mit Marco Friedl und Milos Veljkovic plant. Sport-Geschäftsführer Frank Baumann würde insbesondere mit dem Österreicher gerne weitermachen, wie er gegenüber der "Bild" deutlich machte: "Marco würden wir gern halten. Uns liegt auch nichts Konkretes auf dem Tisch, worüber wir uns unterhalten müssten."

Zuletzt wurde über einen Abgang von Friedl zum italenischen Erstligisten aus Bologna spekuliert. Laut Baumanns Aussagen ist in diese Richtung jedoch noch nichts passiert. Auch, weil Werder nicht mehr unter Zugzwang steht. "Der Druck ist für uns nach den erzielten Transfer-Einnahmen nicht da. Deshalb wird nur etwas passieren, wenn es für uns absolut attraktiv ist", so der Werder-Sportchef. Gerade bei Friedl könnte ein solches Angebot im Endspurt noch eingehen, schlielich ist der 23-Jährige mit rund 7,5 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Bremer. Gerade seine Vielseitigkeit im Abwehrzentrum und auf der linken Außenbahn könnten den Österreicher noch einmal interessant machen.

Veljkovic im letzten Vertragsjahr

Wenn Friedl geht, dann muss Milos Veljkovic wohl bleiben. Oder andersherum. Denn auch der serbische Nationalspieler könnte noch einmal von sich aus einen Tapetenwechsel anstreben. Seit Februar 2016 ist der 25-Jährige bei den Bremern inzwischen an Bord, doch im Sommer wechselte Veljkovic bereits den Berater. Da sein Vertrag nur noch bis 2022 läuft, müsste der SVW wohl in diesem Sommer verkaufen, um noch eine angemessene Ablösesumme zu erzielen. Allerdings läuft Veljkovic schon seit längerer Zeit seiner Form hinterher – vor knapp drei Jahren war der Innenverteidiger schätzungsweise noch das Dreifache wert. Hinsichtlich der eigenen Kaderplanung scheint Bremen nur noch einen Zentrumsspieler abgeben zu wollen.