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Fritsch bleibt SVD-Präsident: "Sind hier noch nicht fertig"

© IMAGO / Hartenfelser

197 von 221 Stimmen erhielt Rüdiger Fritsch beim SV Darmstadt 98 zu seine Wiederwahl als Präsident des Zweitligisten. In einer virtuellen Mitgliederversammlung wurde das Ergebnis am Mittwochabend erzielt. Einer seiner jüngsten Erfolge: Trotz Ausbruch der Corona-Pandemie verzeichnete der Verein im vergangenen Jahr einen Gewinn.

"Größtmögliche Vertrauen"

Rund 900.000 Euro Gewinn erzielte der SV Darmstadt 98 in der Saison 2019/20, die bekanntermaßen im März letzten Jahres erstmals wegen der Corona-Pandemie unterbrochen wurde. Präsident Rüdiger Fritsch lenkte den Verein erfolgreich durch die schwierige Zeit. "Wir werben dafür, dass wir das größtmögliche Vertrauen bekommen", lautete daher der Slogan, mit welchen der amtierende Klubboss für eine Fortsetzung seiner Arbeit warb – und selbiges erhielt er nun von den Mitgliedern. Für zwei weitere Jahre bleibt Fritsch im Amt. "Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht", blickte er im "Kicker" zurück, aber auch voraus: "Wir sind hier noch nicht fertig."

Finanzielles Minus erwartet

Mittlerweile sei der SVD "definitiv ein fester Bestandteil der 2. Liga", so der Präsident, der den sportlichen Erfolg vor fünf Jahren einleitete. Eine von Fritschs ersten Handlungen war, dass er im Abstiegskampf der 3. Liga auf Dirk Schuster als Trainer baute. Die darauffolgende Erfolgsgeschichte ist bekannt. Um daran anzuknüpfen, müssen die Lilien jedoch schwierige Zeiten überstehen. In der laufenden Saison wird kein finanzieller Gewinn erzielt werden, der Verein rechnet dieses Mal mit einem negativen Ergebnis. Mut macht die Arbeit der Vergangenheit.