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Fünfter Heimsieg in Folge! Der SCP reitet die Erfolgswelle

© IMAGO / Ulrich Hufnagel

Tabellenführer Paderborn feiert im fünften Heimspiel den fünften Sieg. Auch der SSV Jahn Regensburg (3:0) hat dem ostwestfälischen Torrausch nichts entgegen zu setzen. Doch auch die Defensive der Kwasniok-Elf besticht, obwohl der Übungsleiter zahlreiche Spieler vor der Partie ersetzen musste. Die Erfolgswelle hält an.

"Es ist außergewöhnlich heute"

Schon vor Spielbeginn hatte Lukas Kwasniok mehrere personelle Fragezeichen im Kader. Dann verletzte sich auch noch Stammtorwart Jannik Huth beim Aufwärmen – so kam es zu vier Änderungen in der Startelf. In der Partie war dann kein Qualitätsverlust zu sehen. "Es ist außergewöhnlich heute", lobte der Cheftrainer nach dem 3:0-Sieg. "Wenn du sehr kurzfristig auf zwei bis drei Jungs verzichten musst und dann noch auf den Torhüter, dann ist es keine Selbstverständlichkeit, so zu performen." Vor eigenem Publikum zeigte sich Paderborn zugleich lange geduldig, um das Spiel in der Schlussphase endgültig zu entscheiden.

Drei Tore von Hoffmeier (21.), Leipertz (69.) und Pieringer (86.) zeugten erneut von der Torfabrik, die in Paderborn aufgebaut wurde. Insgesamt durften die SCP-Fans im eigenen Stadion bereits 20 Tore in fünf Spielen bejubeln. An der Berechtigung des erneuten Sieges ließ Kwasniok keine Zweifel aufkommen: "Wir haben absolut verdient gewonnen und auch in der Höhe." Trotz der vielen Wechsel in der Startelf sei das Spiel trotzdem "schwieriger und komplexer" gewesen, als mancher Auftritt zuvor.

Lob und Bestätigung für den Teamgeist

Außerdem haben die Ostwestfalen inzwischen zum vierten Mal zu Null gespielt – was angesichts der neuen Abwehrreihe durchaus als positive Überraschung wahrnehmbar ist. "Die Mannschaft versteht, dass sie als Team weiterkommt, als wenn sich jeder nur nach eigenen Bedürfnissen orientiert", erklärte Kwasniok und hob den Zusammenhalt hervor. "Wir haben heute gesehen, dass wir alle Spieler brauchen. Und man sieht, dass wir Qualität in der Breite haben."

Diese Qualität bringt den SCP geradewegs zurück an die Tabellenspitze, die zwischenzeitlich der Hamburger SV für eine Nacht für sich beanspruchte. Mit 19 Punkten aus acht Spielen kann Paderborn extrem zufrieden sein, denn inzwischen gelten die Ostwestfalen nicht mehr nur als Geheimfavorit. Kwasniok nahm die Rolle gelassen hin. "Wir versuchen, die Erfolgswelle weiter zu reiten", sagte der Übungsleiter bloß. In einem Spiel, in dem der SCP "ohne die mega Dominanz" trotzdem drei Tore erzielte, zählt diese Herausforderung wohl zu den angenehmeren.