Fürth: „Jugend forscht“ statt Erfahrung in der Abwehr
Der Abschied von Sebastian Griesbeck soll in der Abwehr der SpVgg Greuther Fürth das Signal zu einem Generationswechsel sein. Die Franken wollen bewusst Spieler aus der nachrückenden Generation Bewährungschancen geben und deswegen auch keinen Routinier als Ersatz für den abgewanderten Routinier verpflichten.
"Erfahrene würden Junge blockieren“
"Wenn man jungen Spielern eine Chance geben will, muss man auch danach handeln. Wir verfügen gerade in der Defensive noch über genügend Erfahrung. Wenn du jetzt wieder noch jemand Erfahrenen dazu holst, blockierst du damit die Jungen“, erläuterte Fürths Sportchef Rachid Azzouzi in der Bild-Zeitung die Personalstrategie beim "Kleeblatt“.
Zu einem Nutznießer der Planungen könnte bei den Franken Innenverteidiger Maximilian Dietz avancieren. Der 21 Jahre alte Deutsch-Amerikaner, der in der Jugend des SC Freiburg ausgebildet worden ist, erhielt kürzlich seinen ersten Profivertrag und soll weiter aufgebaut werden. Ohne den langen Schatten von Altvorderen wie Griesbeck erhoffen sich die Fürther auch insgesamt eine schnellere Entwicklung von Talenten wie Dietz.