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Fürth rettet sich: "Wichtiger als der Aufstieg in die Bundesliga"

Das war knapp: Nach dem 1:1 in Heidenheim kickt die SpVgg Greuther Fürth auch in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga. Am Ende reichten dem Kleeblatt sechs Spiele ohne Sieg zum Klassenerhalt

Franken kämpfen leidenschaftlich

Die Franken sind das Urgestein des Fußball-Unterhauses und spielen dort seit 1997 – nur unterbrochen durch einen Ausflug in die Bundesliga in der Saison 2012/2013. Die Erleichterung war Chefcoach Damir Buric nach dem Schlusspfiff anzumerken. "So ein intensives Spiel hinterlässt Spuren beim Trainer. Aber ich werde nicht in eine tiefgründige Analyse gehen, was für uns wichtig ist, dass wir mit diesem Spiel heute einfach in der Liga drin bleiben", so Buric auf der Webseite der Fürther.

Trotz des enormen Drucks – das Kleeblatt war vor dem letzten Spieltag auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht -, machte die Buric-Elf von Beginn an Druck. Fabian Reese und Julian Green kamen zu ersten Abschlüssen. Marco Caliguris Rettungstat per Kopf auf der Linie, war es zu verdanken, dass die Fürther in der 25. Minute nicht in Rückstand gerieten. Fürth verteidigte wacker. "Meine Mannschaft hat heute alles versucht, hat sich voll reingeworfen in jeden Zweikampf, wir haben leidenschaftlich verteidigt und nach vorne gespielt“, so Damir Buric.

Remis reicht zum Klassenerhalt

Und das tat sein Team nach dem Seitenwechsel. Sechs Minuten waren gespielt, als Jürgen Gjasula Angreifer Julian Green den Ball mit dem Kopf vorlegte und dessen anschließender Distanzschuss in die Heidenheimer Maschen einschlug. "Ich hatte vor dem Tor ein zwei Schüsse, auch in den Spielen zuvor, die gingen knapp daneben, und heute ist er reingegangen. Und ich denke, es gibt keinen besseren Zeitpunkt als heute", so der glückliche Torschütze. In der Folge konzentrierten sich die Gäste wieder auf das Verteidigen. Das ging bis zur 90. Minute gut. Dann traf Heidenheims Joker Skarke zum Ausgleich. Die vierminütige Nachspielzeit wurde zur Zitterpartie. Ein weiterer Gegentreffer und das Kleeblatt wäre doch noch direkt abgestiegen. Doch es reichte. "Das war heute für den Verein wichtiger als der Aufstieg in die Bundesliga“, freute sich Präsident Helmut Hack über ein glückliches Saisonende.