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Fürth will den Kader ausdünnen – Schad vor Wechsel

Nur fünf Siege und drei Unentschieden in 18 Spielen und damit auf dem vorletzten Platz in der 2. Liga. So schlecht wie aktuell stand die SpVgg Greuther Fürth noch nie in ihrer Zweitligageschichte da. Und dennoch werden sich die Franken mit ihrem neuen Sportdirektor Rachid Azzouzi in erster Linie damit beschäftigen müssen, den Kader im anstehenden Transferfenster auszudünnen. Zu kritisch ist die finanzielle Situation derzeit am Ronhof.

Sama und Obanor ohne Zweitligaeinsatz in dieser Saison

Erst fünf Wochen ist Azzouzi im Amt und sofort wartet eine Menge Arbeit auf den 46-jährigen Sportdirektor der Fürther. Es geht darum, noch in diesem Winter den Kader der finanziell angeschlagenen Franken auszudünnen. Die Streichkandidaten sind momentan allerdings alles andere als interessant für andere Vereine. Da wäre beispielsweise Abwehrspieler Stephen Sama, der im Januar 2017 vom VfB Stuttgart nach Fürth kam und der in dieser Spielzeit gerade einmal auf zwei Einsätze im Regionalligateam verweisen kann. Der Deutsch-Kameruner hat ebenso keine Perspektive mehr wie der Nigerianer Erhan Obanor, der bereits im vergangenen Winter verliehen werden sollte. Da der 22-jährige Innenverteidier als Nicht-EU-Ausländer allerdings keine Spielberechtigung für die U23 der Fürther besitzt, blieb er noch gänzlich ohne Spielpraxis in dieser Saison. Unter diesen Voraussetzungen schwierig, einen neuen Verein für die beiden Akteure zu finden.

Schad vor Wechsel zum 1. FC Magdeburg

Ganz anders sieht es hingegen bei Dominik Schad aus, der nach Informationen des "Kicker" schon bald zum 1. FC Magdeburg in die 3. Liga wechseln könnte. Zumindest die Gespräche zwischen den beiden Vereinen sollen bereits weit vorangeschritten sein. Zwölfmal stand Schad in der aktuellen Spielzeit in der Regionalliga Bayern auf dem Platz, hinzu kommt ein Einsatz über 65 Minuten in der 2. Liga bei der 2:3-Niederlage gegen Jahn Regensburg Anfang November.