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Fürth will den ersten Auswärtssieg: "Die Stabilität nicht verlieren"

IMAGO / Zink

Die Ergebniskurve zeigte bei der SpVgg Greuther Fürth zuletzt nach oben. Dem 2:1-Heimsieg gegen den SC Paderborn folgte ein Unentschieden gegen den SV Sandhausen. Nun soll am Freitag (18.30) im Gastspiel beim SSV Jahn Regensburg das dritte Spiel in Serie ohne Niederlage folgen. Mit einem Sieg würde der Kontrahent in der Tabelle sogar überholt werden.

"Geht darum, dass du keine Tore kriegst"

"Wir wollen die drei Punkte holen. In Regensburg spielen wir auf Sieg", gab Kleeblatt-Coach Marc Schneider die Marschroute vor. Trotz des schlechten Saisonstarts mit nur acht Punkten und Tabellenplatz 17 ist das Selbstvertrauen bei den Franken also noch oder wieder da. "Die zweite Liga ist extrem eng. Da musst du über Stabilität kommen. Trotzdem wollen wir Fußball spielen", sagte der 42-Jährige.

Wichtig sei es jedoch, dabei die Balance zu halten. "Es geht darum – erst recht in Regensburg – dass du keine Tore kriegst, dass wir zu Null spielen." Doch sich hinten einigeln soll seine Mannschaft natürlich nicht. Das Ziel sei es, den Ball laufen zu lassen und "nach vorne versuchen, die Möglichkeiten, die wir uns herausspielen besser zu nutzen als zuletzt". 13 Tore gelangen den Fürthern bislang. Der kommende Gegner hat mit sieben Treffern fast nur die Hälfte erzielt, ist in dieser Hinsicht das schwächste Team der Liga. Dennoch hat der Gegner seine Qualitäten. Schneider ordnet den Jahn als "sehr kompakte Mannschaft" ein, "die gut auf die zweiten Bälle arbeitet und laufstark ist".

Kehr und Jung fehlen noch

Die große Kunst am Freitag ist es also, einen gesunden Mix aus defensiver Stabilität und offensiver Gefahr zu finden. "Es geht darum, die Stabilität nicht zu verlieren. Es wird eine Geduldsfrage für uns werden." Klappt dies, winkt der erste Auswärtssieg der Saison. In der Fremde gab es erst einen Punkt. Verzichten muss der Coach auf Robin Kehr und Gideon Jung.