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Fürth zu Gast in Sandhausen: "Sie sind sehr groß, spielen sehr kampfbetont"

© imago images / Zink

Derbysieger Greuther Fürth verlor den Spitzenplatz der 2. Bundesliga nur eine Woche nach dem Erfolg gegen Nürnberg und findet sich nun wieder in der Rolle des ersten Verfolgers wieder. Den kommenden Gegner aus Sandhausen will Cheftrainer Stefan Leitl nicht unterschätzen, denn die Ambitionen am beschaulichen Hardtwald sind gewachsen.

"Müssen Spiel annehmen"

Am 11. August 2014 feierte die SpVgg Greuther Fürth einen 5:1-Derbysieg gegen Nürnberg und erklomm die Tabellenspitze der 2. Bundesliga schon am 2. Spieltag. Seitdem konnten die Kleeblätter den Platz an der Sonne nicht mehr genießen – bis die Elf von Stefan Leitl vor zwei Wochen erneut den ewigen Rivalen besiegte. Auch dieses Mal hielt die Spitzenposition nicht lange, weil eine Niederlage gegen Heidenheim folgte.

Nun wollen es die Fürther gegen Sandhausen wieder besser machen, wie Leitl vor der Partie in der Pressekonferenz deutlich machte: "Wir müssen das Spiel so annehmen, wie es kommt, um im Laufe des Spiels Kontrolle zu bekommen." Mit der Ruhe und Ballsicherheit, die gegen Heidenheim zu Teilen fehlte, sollen wieder Möglichkeiten herausgespielt werden. "Cleveres Verhalten in Ballbesitz", forderte Leitl deshalb von seinem Team, das bis dato die beste Offensive der Liga zeigte.

Fürth erwartet körperliche Präsenz

Am Freitagabend soll dieser Torhunger in Sandhausen wieder präsentiert werden. Der vermeintliche Underdog vom Hardtwald spielt dabei nicht die kleine Rolle, die alle immer von den Hausherren erwarten – findet jedenfalls Leitl: "Da sieht man mal die Ambitionen, die SV Sandhausen hat, mit dem Trainerwechsel." Seit zwei Spielen hält Michael Schiele das Ruder in der Hand und erspielte einen Sieg und eine Niederlage in der kurzen Zeit.

Personell macht sich Leitl auf ein Kampfspiel gefasst. "Für uns wird es so oder so ein schwieriges Spiel, weil Sandhausen eine physisch sehr starke Mannschaft ist, sie sind sehr groß, spielen sehr kampfbetont", nannte er die Vorzüge des SVS, die das spielstarke Herangehen der Fürther zur Not mit Gewalt versuchen wird zu lösen. Dank fußballerischer Klasse winkt Fürth jedoch die Tabellenspitze.