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FWK: Schiele forciert Konkurrenzkampf – Auch im Tor ist alles offen

© imago images / Martin Hoffmann

Die Würzburger Kickers kassierten zuletzt zwei Testspiel-Pleiten, gegen Bundesligist Mainz ging die Schiele-Elf sogar unter. Trotzdem bemühte sich der Cheftrainer, dem Auftritt seiner Mannschaft Positives abzugewinnen – und beschrieb den Kampf um die Stammplätze als völlig offen.

Würzburg geht gegen Mainz baden

0:2 gegen Union Berlin, 0:6 gegen den FSV Mainz 05 – überzeugend geht anders! Wenngleich die Würzburger Kickers es in den letzten beiden Tests mit Bundesligisten zu tun hatten, müssen die klaren Pleiten als Warnsignal gewertet werden. Auch Cheftrainer Michael Schiele dürfte alles andere als zufrieden gewesen sein, erkannte im Verlaufe der Tests jedoch durchaus Verbesserungen. "Es hat vielleicht nicht so ausgesehen, aber wir waren diesmal schon einen Schritt weiter", so der 42-Jährige nach dem Spiel gegen Mainz im "Kicker".

Giefer, Verstappen und Müller wollen die Eins

Ihr Debüt gaben im zweiten Test die 32-jährigen Neuzugänge Arne Feick und Douglas. Ihre große Erfahrung dürfen die Defensiv-Routiniers derweil nicht mit einer Freikarte für einen Stammplatz gleichsetzen. Schiele erklärt den Konkurrenzkampf im Team für eröffnet und bezieht sich dabei ausdrücklich auf alle Positionen.

Im Tor kommt es damit sogar zu einem Dreikampf: Beim 120-minütigen Test gegen den FSV teilten sich Neuzugang Fabian Giefer und Eric Verstappen die Spielzeit. Giefer durfte die Kugel gleich viermal aus dem Netz holen. Verstappen zeigte sich zwar gut aufgelegt, musste aber trotzdem noch zweimal hinter sich greifen. Als dritter Mann beansprucht Vincent Müller den Platz zwischen den Pfosten für sich. Der 19-Jährige bringt großes Talent mit und hütete bereits in der vergangenen Saison meist das Kickers-Tor.