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FWK trennt sich von Kwadwo: Wechsel zum Drittliga-Spitzenreiter

© imago images / Beautiful Sports

Vor sechs Monaten stieg Leroy Kwadwo mit den Würzburger Kickers in die 2. Bundesliga auf, nun kehrt der Abwehrspieler dem Dallenberg den Rücken. Weil sich der 24-Jährige mehr Spielpraxis wünscht, wechselt er nun zu Drittliga-Tabellenführer Dresden. Dort unterschreibt Kwadwo einen Vertrag bis zum Saisonende.

"Auf Wechsel verständigt"

Im Sommer 2019 wechselte Leroy Kwadwo aus der Reservemannschaft von Fortuna Düsseldorf zu den Würzburger Kickers in die 3. Liga, wo er sich nach einem holprigen Start den Stammplatz in der Abwehr erkämpfte. Nun endet die Zeit am Dallenberg, nachdem der 24-Jährige in der 2. Bundesliga kaum noch Spielpraxis sammeln konnte. "Leroy kam in der aktuellen Spielzeit nicht wie von ihm erhofft zum Einsatz. Daher haben wir uns in konstruktiven und immer lösungsorientierten Gesprächen auf einen Wechsel verständigt", erklärt FWK-Sportvorstand Sebastian Schuppan, der am letzten Spieltag der vorherigen Saison noch selbst als aktiver Aufstiegsheld mit Kwadwo feierte. Nun wechselt Kwadwo zurück in die 3. Liga, wo er sich bis zum Saisonende der SG Dynamo Dresden anschließt.

Nur vier Zweitliga-Einsätze

"Hinter mir liegen eineinhalb intensive Jahre", blickte Kwadwo zum Abschied auf die Zeit zurück, die ihn in Würzburg zum Profi machte. Für den 24-Jährigen wird der Dallenberg in positiver Erinnerung bleiben: "Ich bin sehr dankbar, dass ich bei den Kickers meine ersten Schritte im Profi-Fußball gehen durfte. Für mich ist es jetzt aber wichtig, regelmäßig zu Einsätzen zu kommen." Nachdem der flexible Abwehrspieler in der Aufstiegssaison noch 25 Einsätze für sich verbuchen konnte, waren es in der höheren Spielklasse nur noch vier Spiele, darunter drei Einsätze in der Startelf. Unter keinem der drei Trainer der Würzburger Kickers konnte er sich in dieser Saison jedoch festspielen, sodass nun ein Tapetenwechsel folgt.

Für Würzburg ist es nach dem Leih-Abgang von Saliou Sané und der Vertragsauflösung von Keanu Staude bereits der dritte Abschied in diesem Winter. Dem gegenüber stehen bislang fünf Neu-Verpflichtungen.