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Greuther Fürth trennt sich von Trainer Damir Buric

© imago

Die SpVgg Greuther Fürth hat am Montag die Reißleine gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Damir Buric getrennt, auch Co-Trainer Oliver Barth muss gehen. Damit reagieren die Franken auf die Talfahrt der letzten Wochen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

18 Gegentore in den letzten sechs Spielen

Fünf Niederlagen, 0:18 Tore und nur ein Punkt: Die Bilanz der SpVgg Greuther Fürth aus den letzten sechs Spielen liest sich verheerend. Erst am Samstag ging das Kleeblatt mit 0:6 in Paderborn unter und kassierte dabei die höchste Niederlage seiner Zweitliga-Geschichte. Anschließend entschuldigte sich Buric bei den Fans und sprach von einem beschämenden Auftritt. Dass der Fußballlehrer, der seinen Vertrag erst kurz vor Beginn der Negativserie bis 2020 verlängert hatte, nochmal die Wende schaffen wird, daran glaubten die Verantwortlichen nun nicht mehr und stellten den 54-Jährigen am Montag mit sofortiger Wirkung frei.

"Damir hatte sehr großen Anteil an unserem Klassenerhalt vergangenes Jahr und wir bedauern, auch menschlich diesen Schritt gehen zu müssen", erklärt Geschäftsführer Rachid Azzouzi. "Allerdings sind wir in den letzten Wochen in einen Abwärtstrend geraten (…) und wir müssen daher für eine Veränderung sorgen." Neben Damir Buric muss auch Co-Trainer Oliver Barth das Kleeblatt verlassen. "Ich möchte mich beim Verein für die intensive gemeinsame Zeit bedanken und wünsche dem Kleeblatt für die Zukunft alles Gute", sagte Buric zum Abschied.

Seit September 2017 auf der Bank

Der 54-Jährige stand seit September 2017 an der Seitenlinie und führte die Spielvereinigung in der letzten Saison in einem Herzschlagfinale zum Klassenerhalt. In der laufenden Serie mischte Fürth nach drei Siegen aus den ersten fünf Spielen zunächst oben mit, ehe die Talfahrt Ende Oktober begann. Seitdem holte das Kleeblatt aus zehn Spielen nur noch einen Sieg, kassierte vier Niederlagen mit mindestens vier Gegentoren und rutschte auf den zwölften Tabellenplatz ab. Insgesamt holte Fürth aus den 48 Liga-Spielen unter dem Kroaten 63 Punkte, was einen Schnitt von 1,3 bedeutet.

Wer künftig an der Seitenlinie stehen wird, ist noch offen. "Die Spielvereinigung führt derzeit Gespräche mit potentiellen Nachfolgern", teilten die Franken mit.