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Härtel bittet zum Trainingsauftakt: "So schnell es geht 40 Punkte holen"

© IMAGO / Fotostand

Hansa Rostock ist in die Sommer-Vorbereitung gestartet. Das erste Testspiel gegen eine Landes- und Stadtauswahl steht bereits an. Für die neue Saison hat sich Cheftrainer Jens Härtel dann wieder alte Ziele vorgenommen – nämlich möglichst schnell die 40-Punkte-Marke zu knacken. Auf dem Transfermarkt lässt sich der erfahrene Übungsleiter nicht nervös machen.

"Der erste Eindruck ist gut"

"Wir sollten uns von den letzten drei Plätzen fernhalten, uns in vielen kleinen Bereichen verbessern und so schnell es geht 40 Punkte holen", erklärte Hansa-Coach Jens Härtel gegenüber dem "NDR" beim Trainingsauftakt der Kogge. Damit ist praktisch alles gesagt, denn die Ostseestädter gehen in das berüchtigte zweite Zweitliga-Jahr, das besonders schwierig sein soll. Sorgen macht sich der Übungsleiter angesichts seiner Spieler nicht: "Der erste Eindruck ist gut, die Jungs sind voller Tatendrang und die Werte bisher absolut in Ordnung. Mit dem Fan- und Familientag am Samstag werden wir in den Fußball einsteigen."

In Kürze steht dann auch der erste Test an, in dem die Rostocker auf eine Auswahl von Spielern aus der Hansestadt und dem Landkreis Rostock treffen. In der Vorbereitung wird Härtel dann auch wieder Co-Trainer Uwe Ehlers an Bord haben, der sich in der neuen Saison auf seine Aufgaben als Assistent im Trainerstab der Profis fokussieren wird. Bislang leitete Ehlers parallel die U19-Mannschaft der Rostocker, in Zukunft wird Ex-Profi Christian Rahn das Nachwuchsteam coachen. Der gebürtige Hamburger, der 69 Pflichtspiele für die Kogge absolvierte, unterschrieb bis 2024 an der Ostsee.

Härtel glaubt nicht an Hüsing-Rückkehr

Weitere Neuzugänge im Zweitliga-Kader gab es bis dato aber nicht. Fünf Neuzugänge kompensieren bislang elf Abgänge. Auch in dieser Hinsicht ließ sich Härtel nicht nervös machen: "Das Transferfenster ist noch bis zum 1. September offen, da kann noch so viel passieren, deswegen sind wir vollkommen ruhig." Deswegen hat de Übungsleiter auch keine Bedenken, mit einem unvollständigen Kader in die Vorbereitung zu starten – gerade dann könne er erkennen, wo "der Schuh drückt".