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Hannover 96: Abschiedsgerüchte um Twumasi und Falette?

© imago images / Sportfoto Rudel

Hannover 96 will sich in diesem Winter auf eine bessere Halbserie vorbereiten, um den Angriff auf die Spitzenplätze in der 2. Bundesliga noch einmal zu wagen. Möglicherweise bestreiten die Niedersachsen diese Aufgabe ohne Simon Falette und Patrick Twumasi. Beide Akteure sind zwar noch bis 2023 an den Klub gebunden, doch beidseitige Zufriedenheit ist noch nicht erkennbar.

Twumasi in der Kritik

Angreifer Patrick Twumasi kam im Sommer für 750.000 Euro nach Hannover und galt als Königstransfer des ambitionierten Zweitliga-Klubs – doch durchsetzen konnte sich der Ghanaer bislang nicht. Immer wieder geriet der Flügelspieler bei Cheftrainer Kenan Kocak in die Kritik, erst war es die körperliche Verfassung und anschließend die fehlende Einstellung. Drei Startelf-Einsätze und nur 324 Einsatzminuten insgesamt sprechen eine deutliche Sprache, dass der 26-Jährige die Erwartungen bislang nicht erfüllt.

Spekulationen um eine vorzeitige Beendigung der Zusammenarbeit kommen laut "Bild" daher nicht überraschend. Während seiner Zeit bei Deportivo Alavés in Spanien ließ sich Twumasi bereits ein Jahr zum türkischen Erstligisten Gaziantep FK verleihen, weil es in der spanischen Spitzenklasse nicht zum Durchbruch reichte. Erneute Gerüchte um einen Wechsel in die Türkei sollen bereits im Hannoveraner Umfeld aufgekommen sein, obwohl der Flügelspieler noch bis 2023 unter Vertrag steht.

"Alles ist denkbar"

In der Türkei ist wiederum auch Simon Falette kein Unbekannter. Ehefrau Merveille lebt mit den drei Kindern des Paares weiterhin in Istanbul, wo Falette zuletzt für Fenerbahce als Leih-Spieler auflief. Nach Hannover kam die Familie nicht, weil sie "das Risiko nicht eingehen" konnte. "Falls bei Simon im Winter auf dem Transfermarkt was ist", heißt es via Instagram über den 96-Innenverteidiger, der seit seinem Wechsel nach Hannover seinerseits im Hotel lebt. Auch zu Weihnachten sah sich die Familie nicht.

Schon im Sommer zogen sich die Gerüchte um Simon Falette in die Länge, weil sich der Transfer zunächst nicht realisieren ließ. Der Bundesliga-Profi von Eintracht Frankfurt war von der Idee anfangs nicht angetan, unterschrieb dann aber doch einen Vertrag bis 2023. Seitdem verpasste er nur eine Partie für die Roten, in der er eine Gelb-Rot-Sperre absitzen musste. Cheftrainer Kenan Kocak hielt sich zu den Spekulationen insgesamt bedeckt: "Im Fußball ist alles möglich und alles ist denkbar. Mit Sicherheit kann da Bewegung reinkommen." Möglich daher auch, dass beide Profis zum Auftakt am 3. Januar (13:30 Uhr) gegen Sandhausen auf dem Platz stehen.