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Hannover 96: Ducksch fällt mit Muskelfaserriss aus

© IMAGO / foto2press

Hannover 96 ist erneut im Verletzungspech und muss mehrere Wochen auf Marvin Ducksch verzichten. Mit zehn Treffern ist der Stürmer der Top-Torschütze der Niedersachsen und fehlt nun vor allem in den wichtigen Duellen mit Düsseldorf und Fürth. Jetzt sind die Alternativen gefragt.

Vor Paderborn angeschlagen

In der Sturmspitze wird das Team von Cheftrainer Kenan Kocak erneut von Sorgen geplagt, denn Marvin Ducksch steht den Roten wegen eines Muskelfaserrisses für zwei bis drei Wochen nicht zur Verfügung. Der Stürmer kämpfte schon vor der Partie gegen Paderborn mit muskulären Problemen und wurde vorsichtshalber nach 55 Spielminuten ausgewechelt – zu spät, wie die "Bild"-Zeitung am späten Montagabend berichtete.

Eine MRT-Untersuchung ergab die bittere Diagnose für den 26-Jährigen, der sich trotz aller anfänglicher Kritik zum unumstrittenen Top-Stürmer bei den Niedersachsen entwickelt hatte. Bislang traf der gebürtige Dortmunder in jedem zweiten Zweitliga-Spiel für die Roten. Im Winter bemühten sich die Hannoveraner intensiv um einen weiteren Stürmer, doch letztlich bekam Ducksch das volle Vertrauen ausgesprochen. Nun fehlt der 26-Jährige und wird von Hendrik Weydandt oder Valmir Sulejmani ersetzt werden.

Positionswechsel bei Sulejmani?

Um Weydandts Verbleib kämpfte der Klub im vergangenen Sommer enorm und durfte sich letztlich über eine Vertragsverlängerung bis 2023 freuen. Seitdem steckt der Angreifer jedoch im Formtief und steuerte bislang nur drei Treffer in der laufenden Saison bei. Unvergessen bleiben die Debüttore in der Bundesliga, als der 25-Jährige als damalige Amateurspieler für Furore sorgte.

Mit Vorschusslorbeeren kam auch Valmir Sulejmani nach erfolgreicher Zeit in Mannheim zurück, doch in Hannover wurde der Deutsch-Kosovare bislang nicht in der Sturmspitze aufgeboten. Möglicherweise ergibt sich nun eine neue Konstellation, von der auch Sulejmanis Torriecher profitieren kann.