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Hannover 96: Vertrag mit Geschäftsführer Schäfer wird aufgelöst

IMAGO / Jan Huebner

Hannover 96 wird erneut einen Geschäftsführer suchen. Der Plan, dass Robert Schäfer die Leitung des Zweitligisten generell übernimmt, erhielt im Vorstand nicht ausreichend Zustimmung. Ein Jahr nach Amtsantritt muss der 45-Jährige somit wieder gehen.

Prädestinierter Kind-Nachfolger

Im vergangenen Mai verkündete Hannover 96, dass Ex-Fortune Robert Schäfer die Geschäftsführung zweier Gesellschaften von Hannover 96 übernehmen wird. "Ziel war es auch, Robert Schäfer als Geschäftsführer der Hannover 96 GmbH & Co. KGaA zu berufen. Eine Einigung mit dem Vorstand Hannover 96 e.V. konnte nicht erreicht werden", gab Martin Kind einen Tag nach dem erfolgreichen Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale bekannt. Der prädestinierte Nachfolger des 77-Jährigen wird Hannover somit zum Saisonende verlassen.

Bereits der Einstieg von Schäfer wurde in Fankreisen von Unruhen begleitet. 53 Fan-Klubs von Hannover 96 schlossen sich seinerzeit zu einem Bündnis zusammen, um zu fordern, dass "eine gemeinsame, aber keine alleinige Suche seitens der Gesellschafter" für einen neuen Geschäftsführer des Klubs stattfinden wird.

"Habe gern Verantwortung übernommen"

Klar ist jetzt, dass es Schäfer nicht werden wird. "Ich habe gern Verantwortung bei Hannover 96 übernommen. Wir haben bis zum heutigen Zeitpunkt Projekte erfolgreich eingeleitet und umgesetzt. Trotz allem, eine Entscheidung für die Zukunft war notwendig", verabschiedete sich der gebürtige Darmstädter von den Niedersachsen. Zum 30. Juni 2022 wird der Vertrag mit Schäfer aufgelöst.