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Hansa Rostock hält an 3G-Regel für Heimspiele fest

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Während in vielen Bundesliga-Stadien die sogenannte 2G-Regel gilt, dürfen beim F.C. Hansa Rostock auch getestete Menschen zu den Spielen der Kogge. Obwohl auch jüngst in Mecklenburg-Vorpommern die Corona-Fälle stark angestiegen sind, will der Klub an der 3G-Regel festhalten.

Bisher kein Corona-Fall bei Hansa-Spielen

In der vergangenen Woche habe es viele Gespräche mit Politikern gegeben, erklärte Vorstands-Chef Robert Marien der "Bild". Nach aktuellem Stand werden die Spiele gegen Aue und Ingolstadt sowie das Weihnachtssingen unter 3G-Bedingungen durchgeführt. Es dürfen weiterhin 75 Prozent der Plätze ausgelastet sein, somit bis zu 21.750 Zuschauer kommen. Argumente für dieses Vorgehen zieht der Klub aus den zuletzt guten Erfahrungen. "Wir haben in den vergangenen Monaten rund 200.000 Zuschauer im Ostseestadion gehabt. Dabei wurde laut Gesundheitsamt kein einziger Corona-Fall mit uns in Verbindung gebracht", so Marien."

Aber auch Hansa reagiert ein Stück weit auf die steigende Inzidenz. Gegen Aue werden in Bereichen wie VIP, Logen und Dienstleister rund 2.500 Personen getestet – unabhängig ihres Impfstatuses. "Das ist nicht in der Landesverordnung vorgeschrieben, sondern aus eigener Initiative heraus", sagte Marien. Abgesagt wurden dagegen alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, wie Weihnachtsfeiern und die Mitgliederversammlung, die am 21. November stattfinden sollte. Unter 2G-Bedingungen und begrenzter Teilnehmerzahl wäre dies nicht umsetzbar gewesen. Sonst hätten Mitglieder ausgeschlossen werden müssen, was nicht erlaubt ist. "Die Versammlung ins Ostseestadion zu verlegen, würde bei dem Wetter sicher auch keinen Applaus bringen", weiß Marien. Das für die erste Januarwoche geplante Trainingslager in der Türkei soll jedoch stattfinden.