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Hansa will Sikan behalten: Chancen "nicht allzu groß"

IMAGO / Vitalii Kliuiev

Ende Januar verpflichtete der F.C. Hansa Rostock Danylo Sikan auf Leihbasis. Gern würde die Kogge mit dem Ukrainer weiter arbeiten. Doch Trainer Jens Härtel dämpfte die Hoffnungen auf einen Verbleib.

"Dort auf einem ganz anderen Radar unterwegs"

Aufgrund des Krieges in der Ukraine schloss sich der 21-Jährige Ende Januar auf Leihbasis den Rostockern an. Vorerst kehrt er nach der Saison zu seinem Stammverein Shakhtar Donetsk zurück. "Wir würden ihn gern behalten", sagte Härtel gegenüber der "Bild". Aber der 52-Jährige betonte auch, die Chancen seien "nicht allzu groß". Denn keiner wisse, "was Shakhtar vorhat und ob es in der ukrainischen Liga weitergeht. Danylo fährt jetzt zur Nationalmannschaft und ist dort auf einem ganz anderen Radar unterwegs."

Auch Sikan kann sich einen Verbleib an der Ostsee gut vorstellen: "Ich will nicht 'Auf Wiedersehen' zu den Fans sagen. Ich würde gern bleiben, mit Shakhtar reden. Vielleicht komme ich zurück." Er sein Hansa dankbar, "dass ich vor diesen fantastischen Fans spielen durfte". Er brauche nun kaum Urlaub. "Vielleicht eine Woche – danach bin ich bereit für eine neue Meisterschaft. In der Ukraine oder in Deutschland." Der viermalige A-Nationalspieler der Ukraine kam für Hansa in elf Spielen zum Einsatz, erzielte einen Treffer und legte zwei weitere auf.