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Hansa zu Gast in Paderborn: "Müssen geschlossener agieren"

© IMAGO / Fotostand

Nach der jüngsten Heimpleite gegen den FC Erzgebirge Aue möchte Hansa Rostock beim SC Paderborn wieder Zählbares einfahren. Dabei warnt Trainer Jens Härtel vor allem vor der starken Offensive der Ostwestfalen und hofft auf ein konsequenteres Agieren der eigenen Defensive.

Abwehr Schwerpunkt im Training

Während Hansa in sieben Auswärtsspielen bereits zehn Punkte holen konnte, schwächelt der SCP zu Hause, sammelte in ebenso vielen Partien erst acht Punkte. "Ihre Heimbilanz ist nicht so gut wie auswärts, das wird seine Gründe haben", sagte Trainer Jens Härtel am Freitag auf der virtuellen Pressekonferenz.

Es ist ein Fakt, der sicherlich auch Mut machen wird beim Aufsteiger, der sich zuletzt im Ost-Duell nicht mit Ruhm bekleckert hatte. Vor allem in der Defensive hatte das Team keinen guten Tag. "Wir haben das kritisch ausgewertet, die Mannschaft hat es auch verstanden, dass es nicht nur eine Sache der Abwehrspieler ist, sondern die Ballverluste auch schon weiter vorn losgehen", erklärte Härtel. Deshalb sei dies Defensivverhalten auch ein Schwerpunkt im Training gewesen. Denn der kommende Gegner habe im Umschaltspiel seine Stärken, es sei "eine absolute" Waffe der Ostwestfalen. Ins offene Messer darf Hansa also nicht laufen.

"Können jedem Probleme bereiten"

"Wir müssen entweder direkt Zugriff haben oder uns fallen lassen", nannte der 52-Jährige konkrete Punkte für die Verbesserung. "Auch die Organisation in der letzten Kette wurde noch mal besprochen." So müsse geschlossener agiert werden, was speziell auf die defensive Viererkette zutreffe. So solle es im Idealfall nicht mehr passieren, "dass einer hinten rein läuft und einer rausrückt". Das sei "immer ein schlechtes Gemisch, das darf uns gegen Paderborn nicht passieren". Aber auch die Offensive solle "noch mehr Tore und Chancen kreieren".

Die Kreativität seines Trainerkollegen aus Paderborn, Lukas Kwasniok, ist eine weitere Herausforderung. Der Zugang vom 1. FC Saarbrücken lasse sich "immer wieder etwas einfallen, ändert auch im Spiel immer wieder die Grundordnung", so Härtel. Was es schwierig mache, sich auf den Gegner einzustellen. "Wir müssen flexibel sein." Aber die Priorität liege darauf, den eigenen Plan umzusetzen. Da habe die Kogge "in den letzten Wochen gute Ansätze gehabt". Wenn es der Aufsteiger schaffe, eine Top-Leistung zu bringen, "dann können wir jedem in dieser Liga Probleme bereiten und an einem guten Tag auch schlagen". Vielleicht ja auch in Paderborn.