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Heidenheim: Duo darf gehen, Trio rückt auf

Gestern noch tütete der FC Heidenheim den Transfer von Patrick Mainka ein, schon heute ist der Kader um drei Spieler reicher. Aus der Jugend rücken Gökalp Kilic, Kevin Sessa und Tobias Reithmeir zu den Profis auf. Gleichzeitig brechen Ibrahim Hajtic und Dominik Widemann ihre Zelte an der Brenz ab.

Reithmeir bis 2019, Kilic und Sessa bis 2021

"Gökalp Kilic, Kevin Sessa und Tobias Reithmeir haben in der vergangenen Saison in der A-Junioren Bundesliga mit überzeugenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und sich damit die Chance verdient, künftig fester Bestandteil unseres Profikaders zu sein", rechtfertigt Sportvorstand Holger Sanwald die Beförderung der drei Youngster in den Profikader.

Während Innenverteidiger Reithmeir (18) und Mittelfeldspieler Kilic (18) noch auf ihr Debüt beim FCH warten und bislang in der A-Jugend zum Einsatz kamen, durfte sich Sessa (17) schon am 27. und 28. Spieltag der abgelaufenen Saison (gegen Kiel und Ingolstadt) als Rechtsverteidiger im Team von Cheftrainer Frank Schmidt präsentieren. Kilic und Sessa werden mit einem Arbeitspapier bis 2021 ausgestattet und sind auch weiterhin für die A-Jugend spielberechtigt. Reithmeir hingegen erhält einen Einjahreskontrakt, mit dem er lediglich für die Profis auflaufen darf.

Hajtic und Widemann ohne Perspektive

Das Trio darf somit auf den großen Durchbruch bei den Ostbaden hoffen. Für Eigengewächs Ibrahim Hajtic (stieß 2017 zu den Profis) und Mittelstürmer Dominik Widemann (wechselte 2015 aus Unterhaching an die Brenz) geht es indessen nicht weiter, die auslaufenden Verträge werden nicht verlängert.

Widemann kommt auf insgesamt 14 Einsätze im Dress des FCH, zwei davon in der Saison 2017/18. Hajtic hingegen durfte in der vergangenen Spielzeit lediglich einmal Profiluft über 90 Minuten beim 1:2 gegen Holstein Kiel am 27. Spieltag schnuppern. "Beide erhoffen sich künftig bei anderen Vereinen mehr Einsatzzeiten als bislang, diesen Wunsch können wir absolut nachvollziehen", zeigt sich Sanwald einsichtig. Wohin die Reise für die beiden Akteure geht, bleibt vorerst ungeklärt.