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Hofmann-Transfer unwahrscheinlich – Hinterseer vor HSV-Verbleib

© imago images / Poolfoto

Eigentlich stand Lukas Hinterseer beim Hamburger SV vor dem Absprung. Spätestens mit der Verpflichtung von Simon Terodde musste der frühere Bochumer bei den Elbstädtern in das zweite Glied treten. Plötzlich stehen die Zeichen jedoch auf Verbleib. 

Doch keine neue Konkurrenz für Hinterseer?

Erst am Dienstag machte das Gerücht die Runde, der Hamburger SV wolle im Angriff mit Karlsruhes Philipp Hofmann nachlegen. Für Lukas Hinterseer, dessen Aktien nach der Terodde-Verpflichtung ohnehin im Wert gesunken sind, hätten sich die Aussichten auf Spielzeit durch die zusätzliche Konkurrenz auf ein Minimum reduziert.

Doch so düster, wie es gestern noch schien, sind die Aussichten für den 29-Jährigen nicht. HSV-Sportdirektor Michael Mutzel bestätigte laut "Bild" zwar das Interesse an Hofmann, Karlsruhes Oliver Kreuzer dämpfte die Hoffnungen auf einen Transfer jedoch direkt wieder. "Ich gehe davon aus, dass es auch mit dem HSV keine Einigung geben wird", so der KSC-Sportchef gegenüber den "Badischen Neuesten Nachrichten". Dem Vernehmen nach kann der HSV gerade einmal die Hälfte der geforderten drei Millionen Euro an Ablösesumme aufbringen.

Guter Draht zu Trainer Thioune

Unwahrscheinlich also, dass Hofmann als Hinterseer-Ersatz nach Hamburg wechselt. Zumal Letzterem ein guter Draht zu HSV-Coach Daniel Thioune nachgesagt wird. Auch in der Stadt fühlt sich der Angreifer wohl. Sollte kein unmoralisches Angebot mehr reinkommen, dürfte Hinterseer demnach weiterhin mit der Raute auf der Brust auflaufen. Offenbar könnte er damit leben, bis zu seinem Vertragsende im kommenden Sommer die Jokerrolle einzunehmen.