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Holstein Kiel holt Benger aus Mönchengladbach

imago images / Fotostand

Noch weiß bei der KSV Holstein niemand, in welcher Liga die Störche in der kommenden Saison spielen werden. Dennoch bastelt der Aufstiegsaspirant bereits am Kader für die Spielzeit 2021/2022 und gab am Montagnachmittag die Verpflichtung von Marcel Benger bekannt. Der 22-jährige Mittelfeldspieler kommt ablösefrei von Borussia Mönchengladbach und erhält einen Drei-Jahres-Vertrag an der Kieler Förde. 

Eine Minute Bundesliga für Borussia Mönchengladbach

Sollte Holstein Kiel in der kommenden Spielzeit tatsächlich in der 1. Bundesliga auflaufen dürfen, hat sich der derzeit Tabellen-Vierte aus der zweiten Liga am Montag immerhin schon einmal etwas weitere Erstliga-Erfahrung mit an Bord geholt. Schließlich stand Neuzugang Marcel Benger 2017 gegen den Hamburger SV für eine Minute in Deutschlands Fußball-Beletage auf dem Platz und feierte mit Borussia Mönchengladbach einen 3:1-Erfolg. Nun hat der 22-jährige defensive Mittelfeldspieler einen Drei-Jahres-Vertrag bei den Kielern unterschrieben und wird nach sieben Jahren vom Fohlen zum Storch.

"Mit Marcel Benger konnten wir einen jungen, hungrigen und fußballerisch gut ausgebildeten Mann für unser zentrales Mittelfeld gewinnen", freut sich Uwe Stöver, KSV-Geschäftsführer Sport über den Neuzugang. "Er ist ein spielintelligenter, technisch versierter Spieler mit viel Potenzial, der auch in der Offensive Impulse setzen kann." Benger trat mit seinen Fähigkeiten dabei zuletzt für die U23 der Borussia in der Regionalliga West in Erscheinung und kam in dieser Spielzeit in 18 Einsätzen auf drei Treffer und zwei Torvorlagen.

Benger sieht Kiel als "den nächsten Step" 

"Nach vier Jahren in der U23 von Borussia Mönchengladbach ist der Wechsel zu Holstein Kiel fußballerisch der perfekte Schritt. Mein Ziel ist es, mich schnell an die Mannschaft und die neue Spielklasse zu gewöhnen und in meiner Entwicklung den nächsten Step zu gehen", freut sich Benger auf die neue Herausforderung und hofft natürlich auf die Bundesliga, um seine bisherige Erstliga-Erfahrung vervielfältigen zu können.