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HSV-Führungsebene: Für Bernd Hoffmann wird es eng

© imago images / RHR-Foto

Seit 2003 ist Bernd Hoffmann mit Unterbrechung beim Hamburger SV tätig, doch in seiner Position als Vorstandsvorsitzender scheint die Zeit des 57-Jährigen abzulaufen. Vorstand und Aufsichtsrat wollen sich beraten, ob es eine Zukunft über das Vertragsende 2021 hinaus mit Hoffmann geben kann – und die nächste interne Krise steht bevor.

Zehn Jahre als Vorstandsvorsitzender

Es ist eine Baustelle, die der Hamburger SV in der Vergangenheit nur selten zu schließen vermochte: Die internen Machtkämpfe, die den Klub schon ein ums andere Mal zu zerreißen drohte. Viele davon erlebte Bernd Hoffmann mit, der schon von 2003 bis 2011 als Vorstandsvorsitzender fungierte und nun seit knapp zwei Jahren zurück in dieser Position ist. Der Vertrag mit dem 57-Jährigen läuft noch ein weiteres Jahr, aber schon jetzt soll die Zukunft des Vorsitzenden besprochen werden. Denn wie der "Kicker" berichtet, scheint das Ende von Hoffmanns Amtszeit absehbar zu sein.

HSV-Präsident ein Kritiker?

Vorstand und Aufsichtsrat müssen sich mit der Personalie beschäftigen, doch der Zuspruch für Hoffmann soll gering sein. Differenzen zwischen ihm und Sportvorstand Jonas Boldt sind bekannt, inzwischen soll aber auch HSV-Präsident Marcell Jansen zu den Kritikern von Hoffmann zu zählen. Der wiederum findet großen Anklang im Aufsichtsrat, sodass sich die Mehrheit nun wohl gegen den amtierenden Vorstandsvorsitzenden wenden könnte. Einzig eine sportliche Entscheidung, nämlich der Aufstieg, könnten Hoffmann vor dem Aus bewahren.